§8: Moral: Nicht jeder verdient meine Verteidigung – oder doch?

§8: Moral: Nicht jeder verdient meine Verteidigung – oder doch?

32 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

Hat wirklich jeder ein Recht auf
Verteidigung?
Und viel wichtiger:
Hat wirklich jede:r Jurist:in die Pflicht,
jeden zu verteidigen?


In dieser Folge von RechtCharmant sprechen zwei
Rechtsanwaltsanwärterinnen offen über einen der größten inneren
Konflikte im Juristenberuf:
Rechtlich vertretbar vs. moralisch vertretbar.


Ausgehend vom Strafrecht und rechtsphilosophischen Grundgedanken
diskutieren wir unter anderem:




️ Hat jede angeklagte Person Anspruch auf eine faire
Verteidigung?




️ Wo liegen die moralischen Grenzen von
Strafverteidiger:innen?




️ Gibt es Mandate, die man ablehnen sollte – obwohl man sie
annehmen dürfte?




️ Darf man aus Image- oder Karrierengründen Nein sagen?




️ Wie geht man mit Fällen um, die einen persönlich belasten
oder innerlich abstoßen?




Wir sprechen über:




das Recht auf Verteidigung (§ 7 StPO, EMRK,
Verfassungsgrundsätze)




das Nemo-tenetur-Prinzip




notwendige Verteidigung




Verantwortung von Anwält:innen im Rechtsstaat




persönliche Grenzen im Straf- und Wirtschaftsstrafrecht




den Unterschied zwischen Tat und
Täter




und die Realität im Ausbildungs- und Kanzleialltag von
Konzipient:innen




Diese Folge ist kein Lehrbuch –
sondern ein ehrliches Gespräch über Gewissen,
Verantwortung und juristische Realität.


Relevant für:




Jus-Studierende




Rechtsanwaltsanwärter:innen / Konzipient:innen




angehende Strafverteidiger:innen




Wirtschaftsanwält:innen




alle, die sich fragen: Was für eine Juristin / ein Jurist
will ich sein?




Am Ende interessiert uns auch eure Meinung:
Wo würdet ihr die Grenze ziehen?
Gibt es Delikte oder Mandate, die ihr niemals übernehmen würdet?


Jetzt reinhören – und mitdiskutieren.

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