Black Power in Deutschlands Goldenen Zwanzigern – Louis Brody 

Black Power in Deutschlands Goldenen Zwanzigern – Louis Brody 

Louis Brody, geboren 1892 in «Deutsch-Kamerun», war in den Goldenen Zwanzigern der bekannteste Schwarze Filmschauspieler Deutschlands. Seine Nachfahren haben erst vor kurzem erfahren, dass er und seine Familie mit anderen Kolonialmigranten auch gegen ...
55 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Louis Brody, geboren 1892 in «Deutsch-Kamerun», war in den Goldenen
Zwanzigern der bekannteste Schwarze Filmschauspieler Deutschlands.
Seine Nachfahren haben erst vor kurzem erfahren, dass er und seine
Familie mit anderen Kolonialmigranten auch gegen Rassismus
kämpften. Brody kam um 1900 ins Deutsche Kaiserreich – so wie
hunderte weitere Afrikaner aus den Deutschen Kolonien auch. Als
Schauspieler arbeitete er mit Filmgrößen wie Fritz Lang, Alfred
Hitchcock und Hans Albers, überlebte mit seiner Familie die
Nazizeit und trat bis zu seinem Tod 1951 in Ost-Berlin in über 60
Kinofilmen auf. Oft musste er rassistische Figuren verkörpern:
Diener, Bösewichte oder den «primitiven Wilden». Brody war aber
auch ein Aktivist. Bereits 1918 forderte er z.B. mit einer Petition
«gleiche Rechte» für Schwarze Menschen in Deutschland und in den
Kolonien.

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