Beschreibung

vor 1 Woche

„Gebet ist nicht etwas, das wir tun – es ist ein Raum, den wir
halten.“
Worum geht’s in dieser Folge?
In dieser Episode sprechen Sandra und Lukas über das Ora, das
Beten – den stilleren, oft weniger sichtbaren Teil des
benediktinischen „Ora et Labora“.


Sie erkunden, warum Gebet mehr ist als Worte, wie es sich im
Alltag der Gemeinschaft widerspiegelt und welche Bedeutung
Stille, gemeinsames Beten und persönliche Spiritualität im
Sonnenhügel haben.


Themen dieser Folge
• Das Gebet als persönlicher, manchmal fragiler Prozess
• Wie gemeinsames Beten trägt – besonders in Zeiten von Zweifel
oder Hektik
• Warum Stille, Singen und Lauschen drei Dimensionen des Gebets
sind
• Authentizität: Warum Gebet und Alltag zusammengehören
• Gebet als Quelle – geprägt von feministischer und
Befreiungstheologie
• Atmosphäre im Sonnenhügel: Raum halten in einer von Effizienz
geprägten Welt
• Staunen als Gebetsform – besonders in der Natur
• Die Bedeutung kontemplativer Haltung: Gegenwart Gottes bewusst
werden lassen
• Wüstennachmittag: Rückzug als spirituelle Praxis
• Die Lichterfeier am Samstagabend und die Schale der
Fürbitten
• Licht und Dunkel, Lob und Klage im Gebet
• Neuanfänge: Was eine geleerte Fürbittenschale
symbolisiert
• Das Innerliche muss sich äussern: Gebet und Alltag als
Unterbrechungen
• „Gott zwischen den Kochtöpfen“ – Spiritualität im normalen
Leben
• Ein Kerzenlicht im Gesprächsraum: Die Präsenz des Dritten


Wer wir sind
Wir sind Sandra und Lukas, Teil der Kerngemeinschaft im
Sonnenhügel.


Unser Alltag ist geprägt von Stille, Begegnungen,
gemeinschaftlichem Leben und der Suche nach einer Spiritualität,
die sich im konkreten Tun und Lassen zeigt.


Mit diesem Podcast geben wir Einblick in unsere Erfahrungen – und
laden dich ein, über dein eigenes Leben nachzudenken.


Weiterführende Infos
Der oft zitierte Satz „Wer singt, betet doppelt“ wird
traditionell Augustinus zugeschrieben – auch wenn er so nicht
wörtlich bei ihm steht. Die Idee dahinter: Beim Singen betet der
ganze Mensch – Körper, Emotionen, Persönlichkeit. Genau so lebte
Franziskus von Assisi seinen Glauben: klingend, schwingend,
lebensnah.
(vgl. Augustinus, Enarrationes in Psalmos, CCSL 39, Turnhout:
Brepols)


Wir erwähnen Taizé – eine ökumenische Gemeinschaft in Frankreich
mit einer eigenen Tradition kurzer, meditativ wiederholter
Gesänge. Mehr unter www.taize.fr/de.


Das Zitat von Niklaus Brantschen:
„Die Spiritualität, die ich meine, darf nicht in der
Innerlichkeit stecken bleiben, sondern muss sich äußern.“
Aus: Gottlos beten. Eine spirituelle Wegsuche, Ostfildern 2021.


Theresa von Avila schreibt:
«… wenn ihr euch mit weltlichen Dingen befasst. Wenn es
Küchenarbeit sein sollte, dann müsst ihr wissen, dass der Herr
auch mitten unter den Kochtöpfen zu finden ist.»


Deine Gedanken?
Was hat dich berührt, irritiert oder neugierig gemacht?
Schreib uns gerne: info@sonnenhuegel.org


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