Gold und Dollar: Was hat Trump mit den Wertschwankungen zu tun?

Gold und Dollar: Was hat Trump mit den Wertschwankungen zu tun?

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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.

Beschreibung

vor 2 Wochen
In unsicheren Zeiten investieren die Menschen gerne in Gold und
Silber. Auch deshalb erreichte der Goldpreis zuletzt Rekordwerte.
Doch der Höhenflug scheint beendet. Der Goldpreis bricht ein und
auch Silber verliert deutlich an Wert. Nach Ansicht von Hans-Peter
Burghof, Professor für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an
der Universität Hohenheim, lohnt sich ein Blick in die USA, da
Schwankungen beim Goldpreis überwiegend mit politischen
Unsicherheiten zu tun haben. Der Zusammenhang von Dollar- und
Goldpreis "Es ist eine Situation, in der sehr viel passiert und wo
der Goldpreis diese Unsicherheit widerspiegelt." Auch der
Dollarpreis sei ein Gradmesser für Unsicherheiten, sagt Burghof. Es
bestehe ein Zusammenhang zwischen Dollar- und Goldpreis. "Wenn der
Dollar schwach wird, weil man der Wirtschaftspolitik der USA nicht
mehr traut, wird der Goldpreis, der von ähnlichen Phänomenen
gesteuert wird, nach oben getrieben." Zwar erfolge das nicht immer
zeitgleich, sagt Burghof, aber es gebe eine klare Beziehung. Im
Umkehrschluss kommt funktionierenden Kapitalmärkte eine hohe
Bedeutung zu. Kapitalmärkte als Mittel der Macht "Wenn der Dollar
runter geht, die Zinsen in den USA nach oben gehen, dann kriegt
auch Donald Trump Schwierigkeiten mit der Finanzierung. Die USA
sind gewaltig verschuldet, da ist ein großer Hebel drin."
Dementsprechend könnten lediglich funktionierende Kapitalmärkte uns
vor missbräuchlichen Politikstrategien schützen, sagt Hans-Peter
Burghof, Professor für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen,
im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

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