#Familie ohne Zuhause: wenn soziale Netze reißen | mit Debora Ruppert
44 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Über 531.000 Menschen sind in Deutschland
wohnungslos – darunter fast 38.000 Kinder und
Jugendliche. Hinter jeder Zahl steckt ein Leben. Eine
Familie. Eine Geschichte von Verlust, Krankheit, Trennung oder
fehlender Unterstützung.
Wenn politische und institutionelle Strukturen versagen, sind es
oft Familien, Freundschaften und informelle
Netzwerke, die Menschen auffangen – oder eben nicht.
Familie und Fürsorgearbeit sind das unsichtbare Fundament unserer
Gesellschaft. Sie entscheiden darüber, ob jemand Halt findet oder
durch jedes Raster fällt.
In dieser Folge spreche ich mit Debora Ruppert,
freiberufliche Fotografin mit dem Schwerpunkt sozialkritische
Porträtfotografie. In ihrer Arbeit macht sie Menschen sichtbar,
die oft übersehen werden: Menschen ohne Obdach, Betroffene von
Armut, Flucht, Menschenhandel und Zwangsprostitution. Ihre
Arbeiten wurden u. a. im Magazin der Süddeutschen
Zeitung, bei der ZEIT und im
SPIEGEL veröffentlicht.
Gemeinsam sprechen wir über:
die Ursachen von Obdachlosigkeit und die Geschichten hinter
den Zahlen
die Rolle von Familie als Schutzraum – oder Risikofaktor
soziale Verwundbarkeit in Deutschland
Verantwortung von Kunst in Zeiten sozialer Spaltung
und über die Frage, wie sich künstlerische Arbeit,
Familie und Fürsorge vereinbaren lassen
Ein Gespräch über Sichtbarkeit, Verantwortung und darüber, was
unsere Gesellschaft zusammenhält, wenn alles andere brüchig wird.
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Foto: Julia Bornkessel
Musik: Schott Holmes "Upbeat Funk"
Podcast Cover: Jana Mehrgardt
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