#107: Guilty Pleasures der 90er #6: Ritter aus dem All, Beowulf & Speed 2
1 Stunde 9 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
In Episode 107 von 90s Kids – Durchgezappt statt Streaming-App
setzen wir unsere beliebte Reihe Guilty Pleasures der 90er fort –
inzwischen bereits zum sechsten Mal.
Warum wir manche Filme einfach nicht loslassen können
Dieses Mal graben wir drei Filme aus, die objektiv vielleicht
ihre Schwächen haben, bei uns aber trotzdem einen festen Platz im
Herzen (und im VHS-Regal) besitzen. Denn genau darum geht es bei
Guilty Pleasures: Filme, die wir lieben, obwohl sie so herrlich
drüber, schräg oder aus der Zeit gefallen sind.
Den Anfang macht Der Ritter aus dem All (IMDB:
4,6) aus dem Jahr 1991.
Hulk Hogan als Außerirdischer: Der Ritter aus dem All und der
Charme des Trash-Kinos
Hulk Hogan als außerirdischer Krieger, der auf der Erde strandet
und plötzlich mit ganz normalen Alltagsproblemen konfrontiert
wird – das klingt absurd, ist es auch, und genau deshalb
funktioniert es als perfektes 90er-Guilty-Pleasure.
Wir sprechen darüber, warum der Film damals für viele von uns
Dauerläufer im Privatfernsehen war, wie sehr Wrestling-Star-Power
und Familienkomödie kollidieren und warum man diesen Film heute
kaum noch ohne nostalgisches Grinsen schauen kann.
Dunkle Fantasy der späten 90er: Beowulf zwischen Mythos
und Sci-Fi
Weiter geht es mit Beowulf (IMDB: 4,1) von 1999 – einer düsteren,
teilweise sehr wilden Sci-Fi-Fantasy-Adaption mit Christopher
Lambert. Der Film nimmt sich große Freiheiten gegenüber der
literarischen Vorlage und mixt Monster, Cyberpunk-Elemente und
Endzeit-Ästhetik zu einem eigenwilligen 90er-Brei.
Zum Abschluss widmen wir uns Speed 2: Cruise Control (IMDB: 4,0),
einem der wohl meistdiskutierten Sequels der 90er.
Wenn ein Schiff nicht bremsen kann: Warum Speed 2 trotzdem
Kultstatus hat.
Kein Keanu Reeves, dafür ein Kreuzfahrtschiff, das nicht bremsen
kann – und trotzdem (oder gerade deshalb) ein Film, den man immer
wieder schaut. Wir reden über die berüchtigten Schwächen, die
absurde Prämisse, Overacting und warum Speed 2 für uns ein
Paradebeispiel dafür ist, wie sehr Nostalgie die Wahrnehmung
verändern kann.
Episode 107 ist eine Liebeserklärung an das Unperfekte, an
VHS-Abende, Fernsehwiederholungen und Filme, die man nicht
verteidigen muss – sondern einfach genießen darf. Guilty Pleasure
eben.
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