M67 Sonntagsmusik - The Check is due
Ein lied über den Moment, wenn man endlich für sich einstehen kann
4 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
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Sonntag, 12 Uhr – Zeit für Sonntagsmusik im
SMYTECH. Und diesmal gibt’s einen Song, der auf den
ersten Blick nach Gute-Laune-Nummer klingt, aber
inhaltlich ziemlich direkt ist: „The check is
due“. Die Botschaft ist klar: So geht’s nicht weiter.
Jetzt ist die Abrechnung fällig. Und genau das passt perfekt zum
Ende des Resilienzmonats Januar, unser
Resilienzmonat – weil Resilienz eben nicht nur
„durchhalten“ bedeutet, sondern auch Grenzen
ziehen, Dinge beenden und sich selbst wieder ernst
nehmen.
Joachim „Jockl“ Schulze rahmt den Track als das, was viele von
uns kennen: Du bist jahrelang der Mensch, der immer einspringt –
löst Probleme, schleppt mit, rettet Situationen, bleibt höflich,
bleibt verfügbar. Und irgendwann kippt’s. Nicht in Drama, sondern
in Klarheit: Der Preis für das ganze Mittragen wird
sichtbar. Der Song feiert nicht die Eskalation – er
feiert den Moment, in dem du merkst: Ich spiele das Spiel nicht
mehr mit.
Worum geht’s im Song?
„The check is due“ erzählt eine Geschichte von
einseitiger Freundschaft, fehlender
Wertschätzung und dem Muster, dass Verantwortung immer
beim anderen landet – bis der Erzähler das endlich stoppt.
Immer helfen, nie Hilfe bekommen: Wenn es beim
anderen brennt, bist du sofort da. Wenn du selbst Unterstützung
brauchst: Funkstille.
Respektlosigkeit als „Normalzustand“: Du
schleppst, organisierst, fängst auf – und bekommst im Gegenzug
Schulterzucken.
Gaslighting & Schuldumkehr: „In deiner
perfekten Logik bist du nie schuld“ – das ist der Kern: Der
andere ist immer raus, du bist immer zuständig.
Der Wendepunkt: „What you piled up, it’s gonna
stop.“ Alles, was sich angestaut hat, wird nicht mehr
geschluckt. Schluss mit dem Konto, das nur du fütterst.
Warum das in den Resilienzmonat gehört
Die Folge trifft genau diese Resilienz-Lektion, die unbequem ist:
Manchmal ist Lachen leichter als Weinen – und manchmal
ist Klartext leichter als weiteres Aushalten. Der Song
bringt das mit einem leichten Sound rüber, aber die Message ist
messerscharf: Grenzen setzen ist kein Angriff. Es ist
Selbstschutz.
Für wen ist diese Episode?
Für alle, die…
zu oft „ja“ gesagt haben, obwohl sie „nein“ meinten,
sich in Beziehungen/Freundschaften ständig verantwortlich
fühlen,
merken, dass Hilfsbereitschaft ohne Gegenseitigkeit
irgendwann Selbstaufgabe wird,
am Ende eines anstrengenden Monats/Zeitraums den Gedanken
haben: Jetzt reicht’s – und das ist okay.
„The check is due“ ist damit nicht nur
Sonntagsmusik, sondern ein kleiner Reminder: Du darfst freundlich
bleiben – und trotzdem konsequent.
Schön, dass du dabei bist.
Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas
zurück.
Das ist ganz einfach. Besuche
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mir, ob dir die Show gefallen hat.
Kleine Gesten machen den Unterschied.
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