Also sprach Zarathustra - Kapitel 1 - Zarathustra's Vorrede

Also sprach Zarathustra - Kapitel 1 - Zarathustra's Vorrede

2 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten

Erster Theil





Zarathustra's Vorrede





Untertitel: Der Abstieg des Propheten und die Verkündung des
Übermenschen





Geschichte: Nach zehn Jahren der Einsamkeit in den Bergen
verspürt der dreißigjährige Zarathustra das Bedürfnis, seine
Weisheit mit den Menschen zu teilen. Er steigt hinab und begegnet
einem alten Heiligen, der sich von den Menschen abgewandt hat, um
Gott zu lieben. Zarathustra enthüllt ihm, dass Gott tot ist, eine
Nachricht, die den Heiligen noch nicht erreicht hat. In der
nächsten Stadt verkündet Zarathustra dem Volk auf dem Marktplatz
die Lehre vom Übermenschen: Der Mensch sei etwas, das überwunden
werden müsse. Das Volk jedoch verspottet ihn und ist mehr an
einem Seiltänzer interessiert. Zarathustra spricht dann vom
letzten Menschen, einem verachtenswerten Wesen, das nur noch
Komfort und Sicherheit sucht und jedes Streben nach Höherem
aufgegeben hat. Die Menge fordert spöttisch, zu diesen letzten
Menschen gemacht zu werden. Als der Seiltänzer bei seiner
Vorführung zu Tode stürzt, nimmt Zarathustra den Leichnam mit
sich, um ihn zu begraben, und erkennt, dass seine Lehre nicht für
die Masse, sondern für einzelne Schaffende und Gefährten bestimmt
ist.





Aussage: Die traditionellen Werte und der Glaube an Gott sind
überholt ("Gott ist tot"). Die Menschheit steht vor der Wahl:
Entweder sie überwindet sich selbst und strebt nach dem Ideal des
"Übermenschen" – einem Wesen, das seine eigenen Werte schafft und
das Leben bejaht – oder sie versinkt in der selbstzufriedenen
Mittelmäßigkeit des "letzten Menschen". Wahre Weisheit kann nicht
der Masse gepredigt werden, sondern muss an einzelne, schaffende
Individuen weitergegeben werden.



Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15