Also sprach Zarathustra - Teil 2 - Kapitel 45 - Die stillste Stunde
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Die stillste Stunde
Untertitel: Der innere Befehl zur Verkündung der letzten Lehre
Geschichte: Zarathustra erzählt seinen Freunden, dass er sie
verlassen muss, weil seine "stillste Stunde", seine "furchtbare
Herrin", es ihm befohlen hat. In einem inneren Dialog sprach eine
Stimme ohne Stimme zu ihm und befahl ihm, sein letztes,
schwerstes Wort zu sprechen und zu zerbrechen. Er wehrte sich,
weil er sich nicht würdig fühlte und sich schämte. Doch die
Stimme bestand darauf, dass er, der das Gehorchen verlernt hat,
nun befehlen muss. Sie lachte ihn aus, weil seine Früchte reif
seien, er selbst aber noch nicht reif für seine Früchte sei, und
schickte ihn zurück in die Einsamkeit, um "mürbe zu werden".
Aussage: Die tiefste und schwerste Wahrheit kommt nicht von
außen, sondern aus dem Inneren, in der "stillsten Stunde".
Zarathustra wird hier mit seiner letzten und furchtbarsten
Aufgabe konfrontiert – der Verkündung der Ewigen Wiederkunft –,
vor der er noch zurückschreckt. Er muss ein letztes Mal in die
Einsamkeit, um die Stärke für diese letzte Lehre zu sammeln
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