Also sprach Zarathustra - Teil 3 - Kapitel 61 - Die sieben Siegel (Oder: das Ja- und Amen-Lied)

Also sprach Zarathustra - Teil 3 - Kapitel 61 - Die sieben Siegel (Oder: das Ja- und Amen-Lied)

70 Sekunden

Beschreibung

vor 5 Monaten

Die sieben Siegel (Oder: das Ja- und Amen-Lied)





Untertitel: Zarathustras hymnische Bejahung der Ewigkeit





Geschichte: In sieben Strophen, die jeweils mit dem Refrain "denn
ich liebe dich, oh Ewigkeit!" enden, besiegelt Zarathustra seine
Lehre. Jede Strophe beschwört einen Aspekt seines Willens und
seiner Liebe zur Welt: seinen Zorn, der Gräber bricht; seinen
schöpferischen Hohn; sein spielerisches Schaffen; seine
Fähigkeit, Gegensätze zu vereinen; seine Liebe zum Grenzenlosen;
seine tanzende Tugend; und seine fliegende Freiheit. Es ist sein
"Ja- und Amen-Lied" zur ewigen Wiederkunft, die er als
"hochzeitlichen Ring der Ringe" bezeichnet.





Aussage: Dies ist der lyrische Höhepunkt von Zarathustras
Bejahung des Lebens. Er sagt "Ja" zu allen Aspekten des Daseins,
auch zu den schrecklichen und zerstörerischen, weil er sie als
untrennbaren Teil des ewigen Kreislaufs erkannt hat. Seine Liebe
zur Ewigkeit ist die endgültige Überwindung allen Ekels und aller
Verneinung.

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