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Beschreibung
vor 1 Monat
Dein Spezialist für assistive Technologie, Schulung, Fernwartung
und Fritz!Box-Optimierung
Hier sind wir: https://schulze-graben.de
Ordnung auf dem PC klingt für manche nach Spaßbremse – bis du zum
dritten Mal am selben Tag eine Datei suchst, die „irgendwo“ sein
müsste. In dieser Montagsveranstaltung zeigt dir Joachim „Jockl“
Schulze (JAWS-certified, IT-Trainer für Blinde und
Sehbehinderte), wie du mit Bordmitteln von Windows eine klare,
stabile und leicht bedienbare Ordnung auf deinem Windows-Rechner
aufbaust – so, dass du Dinge zuverlässig wiederfindest, statt
dich durchs Chaos zu wühlen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht irgendein theoretisches
Dateisystem-Gelaber, sondern ein praxisnaher Rundgang durch den
Windows-Alltag: Was ist der Explorer wirklich, warum heißt er mal
„Arbeitsplatz“ und mal „Dieser PC“, und weshalb ist der Desktop
als Ablageort meistens eine schlechte Idee – gerade wenn man mit
Screenreader arbeitet. Jockl nimmt dabei kein Blatt vor den Mund:
Ein Desktop mit 50, 80 oder 150 Verknüpfungen ist nicht
„organisiert“, sondern ein Garant dafür, dass irgendwann niemand
mehr etwas findet. Für blinde Nutzer wird das erst recht zum
Navigations-Krimi.
Das lernst du in dieser Folge
Warum Ordner der Schlüssel sind: Wie du
Dokumente sinnvoll strukturierst, statt alles auf dem Desktop
zu parken.
Was wirklich auf den Desktop gehört (und was
nicht): Desktop als Werkzeug in Maßen – für häufig
gebrauchte Verknüpfungen, aber nicht als Müllhalde.
Die schnellste Programmbedienung ohne Desktop:
Windows-Taste drücken, ein paar Buchstaben tippen, Enter –
fertig. An einem Live-Beispiel zeigt Jockl, wie schnell und
zuverlässig sich Programme so starten lassen.
Windows Explorer verstehen: Unterschied
zwischen Strukturansicht (Baum) links und
Listenansicht rechts – und warum das für
Navigation mit JAWS wichtig ist.
Schnellzugriff kritisch betrachtet: Warum
„Zuletzt verwendet“ & Co. nicht nur unübersichtlich sein
können, sondern auch Datenschutz-Fragen aufwerfen.
Benutzerordner und Standardordner: Dokumente,
Downloads, Bilder, Musik, Videos – was Windows standardmäßig
vorsieht und warum das gar nicht so dumm ist.
OneDrive & Microsoft 365 realistisch
eingeordnet: Cloud kann man mögen oder nicht – aber
wenn man sie nutzt, kann ein Rechnerwechsel plötzlich deutlich
entspannter werden, weil Desktop und Standardordner mitwandern.
Outlook als „Datenarchiv“ – Mythos mit Haken:
Es kann funktionieren, aber nur mit System, ausreichend
Postfachgröße und dem richtigen Verständnis von Postfach vs.
Outlook.
POP3 vs. IMAP (und warum POP3 heute brandgefährlich
ist): Lokales Sammeln im E-Mail-Programm kann bei
einem Crash katastrophal enden – IMAP ist der moderne Standard
für Synchronisation über mehrere Geräte.
DSGVO im echten Leben: Privat ist vieles
Geschmackssache – im geschäftlichen Kontext wird’s schnell
ernst, wenn Anbieter/Verträge nicht passen.
Suchen wie ein Profi: Ordner gezielt
durchsuchen (z. B. innerhalb „Dokumente“), auch wenn du den
Dateinamen nicht mehr exakt weißt – inklusive dem Hinweis, wie
Windows dabei manchmal „kreativ“ ist.
Der wichtigste Shortcut für Ordnung:
Neuer Ordner mit STRG+Shift+N – plus die
kleine, entscheidende Bedingung, die viele am Anfang übersieht.
Für wen ist die Episode?
Für alle, die unter Windows (egal ob mit JAWS, NVDA oder sehend)
das Gefühl haben, dass sich Dateien, Downloads und E-Mails
irgendwann verselbstständigt haben. Wenn du dir eine
einfachere, verlässlichere Routine wünschst –
und wenn du Bock hast, Windows so zu nutzen, dass es dir Arbeit
abnimmt statt neue zu machen – dann ist das genau deine Folge.
Schön, dass du dabei bist.
Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas
zurück.
Das ist ganz einfach. Besuche
https://danke.schulze-graben.de und zeig
mir, ob dir die Show gefallen hat.
Kleine Gesten machen den Unterschied.
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