Ein Jahr Trump – bittere Lehren für Anleger
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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
Beschreibung
vor 4 Wochen
US-Präsident Trump hält die Welt in Atem. Auch die Finanzwelt. Nach
seiner Amtseinführung vor einem Jahr gingen die Kurse erstmal auf
Tauchfahrt. Sie erholten sich wieder. Die Anleger bleiben aber
nervös. Was können wir tun? Saidi Sulilatu ist Chefredakteur bei
Finanztipp. In SWR Aktuell analysiert er, was man aus einem Jahr
Trump für das Investment lernen kann: "Wenn ich investiere, ist es
sehr schwierig, sich von US-Unternehmen und der US-Politik
unabhängig zu machen. Ganz egal, ob ich einen weltweiten ETF
bespare oder mir spezielle Aktien aussuche – in den meisten Fällen
hängt der Weltmarkt gerade bei kurzfristigen Einbrüchen sehr stark
zusammen." Die Folge: Wenn die Kurse in den USA fallen, werden
Handelsplätze auf der ganzen Welt in Mitleidenschaft gezogen.
Andererseits zeigt sich aber auch: "Dass sich die Kurse so gut
erholt haben, beweist, dass ich mit einem weltweit anlegenden ETF
solche Krisen aussitzen kann." Sind EU-Anlagen sinnvoller?
Finanzexperte Sulilatu ist skeptisch: "Es ist sehr schwierig
vorherzusagen, ob sich eine Investition in der Eurozone mehr
auszahlt, als ein weltweites Investment." Man gehe zwar kein
"gewaltiges Risiko" ein, wenn man sich mehr auf Europa
konzentriert. "Aber langfristig ist immer die beste Devise,
möglichst breit aufgestellt zu sein. Und da gehört auch die
US-Wirtschaft dazu." Am Ende helfe es nur, Einbrüche durch die
Politik Trumps langfristig auszusitzen. Der US-Präsident sieht sich
selbst als "Bitcoin-Präsident". Die Realität, so Sulilatu, spreche
eine andere Sprache. "Der Bitcoin ist seit seinem Amtsantritt um 16
Prozent gefallen. Was vermutlich auch daran lag, dass der Kurs nach
seiner Wiederwahl schon sehr stark gestiegen war." Der Kursverlauf
zeige aber, dass die Kryptowährung in hohem Maße spekulativ sei.
"Er schwankt etwa viermal so stark, wie ein weltweiter Aktien-ETF.
Man muss schon wissen, worauf man sich da einlässt", sagt Saidi
Sulilatu im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
seiner Amtseinführung vor einem Jahr gingen die Kurse erstmal auf
Tauchfahrt. Sie erholten sich wieder. Die Anleger bleiben aber
nervös. Was können wir tun? Saidi Sulilatu ist Chefredakteur bei
Finanztipp. In SWR Aktuell analysiert er, was man aus einem Jahr
Trump für das Investment lernen kann: "Wenn ich investiere, ist es
sehr schwierig, sich von US-Unternehmen und der US-Politik
unabhängig zu machen. Ganz egal, ob ich einen weltweiten ETF
bespare oder mir spezielle Aktien aussuche – in den meisten Fällen
hängt der Weltmarkt gerade bei kurzfristigen Einbrüchen sehr stark
zusammen." Die Folge: Wenn die Kurse in den USA fallen, werden
Handelsplätze auf der ganzen Welt in Mitleidenschaft gezogen.
Andererseits zeigt sich aber auch: "Dass sich die Kurse so gut
erholt haben, beweist, dass ich mit einem weltweit anlegenden ETF
solche Krisen aussitzen kann." Sind EU-Anlagen sinnvoller?
Finanzexperte Sulilatu ist skeptisch: "Es ist sehr schwierig
vorherzusagen, ob sich eine Investition in der Eurozone mehr
auszahlt, als ein weltweites Investment." Man gehe zwar kein
"gewaltiges Risiko" ein, wenn man sich mehr auf Europa
konzentriert. "Aber langfristig ist immer die beste Devise,
möglichst breit aufgestellt zu sein. Und da gehört auch die
US-Wirtschaft dazu." Am Ende helfe es nur, Einbrüche durch die
Politik Trumps langfristig auszusitzen. Der US-Präsident sieht sich
selbst als "Bitcoin-Präsident". Die Realität, so Sulilatu, spreche
eine andere Sprache. "Der Bitcoin ist seit seinem Amtsantritt um 16
Prozent gefallen. Was vermutlich auch daran lag, dass der Kurs nach
seiner Wiederwahl schon sehr stark gestiegen war." Der Kursverlauf
zeige aber, dass die Kryptowährung in hohem Maße spekulativ sei.
"Er schwankt etwa viermal so stark, wie ein weltweiter Aktien-ETF.
Man muss schon wissen, worauf man sich da einlässt", sagt Saidi
Sulilatu im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.
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