Folge 85: Apostelgeschichte 24, 1-21
Nach fünf Tagen kam der Hohepriester Hananias mit einigen Ältesten
und dem Anwalt Tertullus herab; die erschienen vor dem Statthalter
gegen Paulus. 2 Als der aber herbeigerufen worden war, fing
Tertullus an, ihn anzuklagen, und sprach: Dass wir in großem
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Mit Pastor Hartmuth Wahnung durch die "Tagebücher der Apostel", besser bekannt als Apostelgeschichte.
Beschreibung
vor 6 Monaten
Nach fünf Tagen kam der Hohepriester Hananias mit einigen Ältesten
und dem Anwalt Tertullus herab; die erschienen vor dem Statthalter
gegen Paulus. 2 Als der aber herbeigerufen worden war, fing
Tertullus an, ihn anzuklagen, und sprach: Dass wir in großem
Frieden leben unter dir und dass sich für dieses Volk vieles
gebessert hat durch deine Fürsorge, 3 das erkennen wir allezeit und
allenthalben mit aller Dankbarkeit an, hochgeehrter Felix. 4 Damit
ich dich aber nicht zu lange aufhalte, bitte ich dich, du wollest
uns kurz anhören in deiner Güte. 5 Wir haben erkannt, dass dieser
Mann schädlich ist und dass er Aufruhr erregt unter allen Juden auf
dem ganzen Erdkreis und dass er ein Anführer der Sekte der
Nazoräer[1] ist. 6-7 Er hat auch versucht, den Tempel zu entweihen.
Ihn haben wir ergriffen.[2] 8 Wenn du ihn verhörst, kannst du
selbst das alles von ihm erkunden, wessen wir ihn verklagen. 9 Auch
die Juden bekräftigten das und sagten, es verhielte sich so. 10
Paulus aber antwortete, als ihm der Statthalter winkte zu reden:
Weil ich weiß, dass du in diesem Volk nun viele Jahre Richter bist,
will ich meine Sache unerschrocken verteidigen. 11 Du kannst
feststellen, dass ich nicht mehr als zwölf Tage hatte, seit ich
nach Jerusalem hinaufzog, um anzubeten. 12 Und sie haben mich weder
im Tempel noch in den Synagogen noch in der Stadt dabei gefunden,
wie ich mit jemandem gestritten oder einen Aufruhr im Volk gemacht
hätte. 13 Sie können dir auch nicht beweisen, wessen sie mich jetzt
verklagen. 14 Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg[3],
den sie eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich
allem glaube, was geschrieben steht im Gesetz und in den
Propheten. 15 Ich habe die Hoffnung zu Gott, die auch sie selbst
haben, nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der
Ungerechten geben wird. 16 Darin übe ich mich, allezeit ein
unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen. 17 Nach
mehreren Jahren aber bin ich gekommen, um Almosen für mein Volk zu
überbringen und zu opfern. 18 Als ich mich im Tempel reinigte, ohne
viel Volks und Aufruhr, fanden mich dabei 19 einige Juden aus der
Provinz Asia. Die sollten jetzt hier sein vor dir und mich
verklagen, wenn sie etwas gegen mich hätten. 20 Oder lass diese
hier selbst sagen, was für ein Unrecht sie gefunden haben, als ich
vor dem Hohen Rat stand; 21 es sei denn dies eine Wort, das ich
rief, als ich unter ihnen stand: Um der Auferstehung der Toten
willen werde ich von euch heute angeklagt. Die Verschleppung des
Prozesses 22 Felix aber zog die Sache hin, denn er wusste recht gut
um diesen Weg und sprach: Wenn der Oberst Lysias herabkommt, so
will ich eure Sache entscheiden. 23 Er befahl aber dem Hauptmann,
Paulus gefangen zu halten, doch in leichtem Gewahrsam, und
niemandem von den Seinen zu wehren, ihm zu dienen. 24 Nach einigen
Tagen aber kam Felix mit seiner Frau Drusilla, die eine Jüdin war,
und ließ Paulus kommen und hörte ihn über den Glauben an Christus
Jesus.
und dem Anwalt Tertullus herab; die erschienen vor dem Statthalter
gegen Paulus. 2 Als der aber herbeigerufen worden war, fing
Tertullus an, ihn anzuklagen, und sprach: Dass wir in großem
Frieden leben unter dir und dass sich für dieses Volk vieles
gebessert hat durch deine Fürsorge, 3 das erkennen wir allezeit und
allenthalben mit aller Dankbarkeit an, hochgeehrter Felix. 4 Damit
ich dich aber nicht zu lange aufhalte, bitte ich dich, du wollest
uns kurz anhören in deiner Güte. 5 Wir haben erkannt, dass dieser
Mann schädlich ist und dass er Aufruhr erregt unter allen Juden auf
dem ganzen Erdkreis und dass er ein Anführer der Sekte der
Nazoräer[1] ist. 6-7 Er hat auch versucht, den Tempel zu entweihen.
Ihn haben wir ergriffen.[2] 8 Wenn du ihn verhörst, kannst du
selbst das alles von ihm erkunden, wessen wir ihn verklagen. 9 Auch
die Juden bekräftigten das und sagten, es verhielte sich so. 10
Paulus aber antwortete, als ihm der Statthalter winkte zu reden:
Weil ich weiß, dass du in diesem Volk nun viele Jahre Richter bist,
will ich meine Sache unerschrocken verteidigen. 11 Du kannst
feststellen, dass ich nicht mehr als zwölf Tage hatte, seit ich
nach Jerusalem hinaufzog, um anzubeten. 12 Und sie haben mich weder
im Tempel noch in den Synagogen noch in der Stadt dabei gefunden,
wie ich mit jemandem gestritten oder einen Aufruhr im Volk gemacht
hätte. 13 Sie können dir auch nicht beweisen, wessen sie mich jetzt
verklagen. 14 Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg[3],
den sie eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich
allem glaube, was geschrieben steht im Gesetz und in den
Propheten. 15 Ich habe die Hoffnung zu Gott, die auch sie selbst
haben, nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der
Ungerechten geben wird. 16 Darin übe ich mich, allezeit ein
unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen. 17 Nach
mehreren Jahren aber bin ich gekommen, um Almosen für mein Volk zu
überbringen und zu opfern. 18 Als ich mich im Tempel reinigte, ohne
viel Volks und Aufruhr, fanden mich dabei 19 einige Juden aus der
Provinz Asia. Die sollten jetzt hier sein vor dir und mich
verklagen, wenn sie etwas gegen mich hätten. 20 Oder lass diese
hier selbst sagen, was für ein Unrecht sie gefunden haben, als ich
vor dem Hohen Rat stand; 21 es sei denn dies eine Wort, das ich
rief, als ich unter ihnen stand: Um der Auferstehung der Toten
willen werde ich von euch heute angeklagt. Die Verschleppung des
Prozesses 22 Felix aber zog die Sache hin, denn er wusste recht gut
um diesen Weg und sprach: Wenn der Oberst Lysias herabkommt, so
will ich eure Sache entscheiden. 23 Er befahl aber dem Hauptmann,
Paulus gefangen zu halten, doch in leichtem Gewahrsam, und
niemandem von den Seinen zu wehren, ihm zu dienen. 24 Nach einigen
Tagen aber kam Felix mit seiner Frau Drusilla, die eine Jüdin war,
und ließ Paulus kommen und hörte ihn über den Glauben an Christus
Jesus.
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