Wenn die Kirchen schwinden – und die Polarisierung wächst

Wenn die Kirchen schwinden – und die Polarisierung wächst

Erosion des Glaubens, Austrittswellen bei den Kirchen: Die Schweiz säkularisiert sich immer mehr. Dogmatische religiöse Formen halten sich. Die Polarisierung habe sich auch auf das Feld des Glaubens ausgedehnt, sagt SRF-Religionsredaktorin Nicole Freu ...
31 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Erosion des Glaubens, Austrittswellen bei den Kirchen: Die Schweiz
säkularisiert sich immer mehr. Dogmatische religiöse Formen halten
sich. Die Polarisierung habe sich auch auf das Feld des Glaubens
ausgedehnt, sagt SRF-Religionsredaktorin Nicole Freudiger im
Gespräch mit Host Felix Münger. Vorbei sind die Zeiten, da die
Kirche und Gottesdienste für die Mehrheit der Menschen in der
Schweiz eine geistige Heimat darstellten. Nur noch die Hälfte der
Menschheit ist Mitglied einer Landeskirche. Mit der Säkularisierung
verstärkt sich die gesellschaftliche Polarisierung: Denn es sind
die dogmatischen Formen der Religion, die sich halten. Ein
gemeinsames Verständnis zu finden zwischen Ausgetretenen, moderat
Religiösen und Fundamentalisten erweist sich als zunehmend
schwierig – und stellt die Gesellschaft auf die Probe. Autor: Felix
Münger Buchhinweis: Detlef Pollack und Gergely Rosta. Religion und
Moderne. Ein internationaler Vergleich. Campus Verlag, 2025.

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