Fredy Gareis: „Beim Reisen bin ich am meisten ich selbst“
1 Stunde 17 Minuten
Podcast
Podcaster
SWR3 Moderator Kristian Thees hat sie alle: Er spricht er mit Stars, Promis und faszinierenden Menschen aus verschiedensten Branchen.
Beschreibung
vor 1 Monat
Fredy Gareis wurde in Kasachstan geboren und kam im Alter von zwei
Jahren nach Deutschland. Mittlerweile ist er große Teile des Jahres
auf Reisen und schreibt darüber in Büchern wie „100 Gramm Wodka“,
„König der Hobos“ und „Vier Räder, Küche, Bad“. Nach Beginn des
russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beschloss Fredy Gareis,
die Länder an der östlichen Grenze der EU und der NATO zu bereisen.
Er reiste mit dem Zug, per Anhalter und zu Fuß von Kirkenes bis an
den Bosporus, von der Arktis bis nach Istanbul. Er wollte selbst
sehen, „wie es den Menschen geht, die Russland als direkten
Nachbarn haben und mehr Erfahrung mit Besatzung besitzen“, und wie
sie mit der neuen Situation umgehen. Hier erzählt er von einigen
dieser besonderen Menschen, denen er begegnet ist – darunter ein
Komponist aus der Slowakei, der ein großer Putin-Fan ist und seine
Dienste anbieten wollte, sowie eine 96-jährige Frau, die im Alter
von 13 Jahren in ein Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wurde.
Auch die Geschichte seiner eigenen Familie fließt ein: Sowohl seine
Mutter als auch seine Großmutter waren in Sibirien in Arbeitslagern
inhaftiert. Auf der Suche nach Antworten und nach einem besseren
Verständnis seiner eigenen Geschichte reiste Fredy Gareis selbst
nach Russland und Kasachstan. Podcasttipp: „Zwischen Hamburg und
Haiti“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/
Jahren nach Deutschland. Mittlerweile ist er große Teile des Jahres
auf Reisen und schreibt darüber in Büchern wie „100 Gramm Wodka“,
„König der Hobos“ und „Vier Räder, Küche, Bad“. Nach Beginn des
russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beschloss Fredy Gareis,
die Länder an der östlichen Grenze der EU und der NATO zu bereisen.
Er reiste mit dem Zug, per Anhalter und zu Fuß von Kirkenes bis an
den Bosporus, von der Arktis bis nach Istanbul. Er wollte selbst
sehen, „wie es den Menschen geht, die Russland als direkten
Nachbarn haben und mehr Erfahrung mit Besatzung besitzen“, und wie
sie mit der neuen Situation umgehen. Hier erzählt er von einigen
dieser besonderen Menschen, denen er begegnet ist – darunter ein
Komponist aus der Slowakei, der ein großer Putin-Fan ist und seine
Dienste anbieten wollte, sowie eine 96-jährige Frau, die im Alter
von 13 Jahren in ein Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wurde.
Auch die Geschichte seiner eigenen Familie fließt ein: Sowohl seine
Mutter als auch seine Großmutter waren in Sibirien in Arbeitslagern
inhaftiert. Auf der Suche nach Antworten und nach einem besseren
Verständnis seiner eigenen Geschichte reiste Fredy Gareis selbst
nach Russland und Kasachstan. Podcasttipp: „Zwischen Hamburg und
Haiti“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/
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