Danke Rosa von Praunheim – Die Schwule Welle erinnert an den großen Künstler und Aktivisten

Danke Rosa von Praunheim – Die Schwule Welle erinnert an den großen Künstler und Aktivisten

1 Stunde 21 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Am 17. Dezember 2025 verstarb der Film- und Theaterregisseur,
Produzent, Autor, Professor für Regie und natürlich Aktivist unds
Vorkämpfer der LGBTIQ-Bewegung in Deutschland ROSA VON
PRAUNHEIM. So umstritten oft seine Methoden (Outing von
Alfred Biolek und Hape
Kerkeling 1991 in der TV-Sendung „Explosiv – Der
heiße Stuhl“) waren, so unumstritten sind aber auch
seine Verdienste. Sein Film „Nicht der Homosexuelle ist
pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971)
gilt heute als Auslöser der Lesben- und Schwulenbewegung in der
BRD.
In über 150 Filmen porträtierte er vor allem schwules Leben,
stellte ältere Frauen und gesellschaftskritische Themen, aber
auch das Leben in bestimmten Vierteln und Lebenswelten vor.
Aktiv war er auch als Theaterregisseur, war aber auch in anderen
Kunstrichtungen aktiv.


Die Schwule Welle hatte mehrfach die Ehre, mit Rosa von Praunheim
zu sprechen, zuletzt sprach Hartmut im Rahmen der 41.
Schwulen Filmwoche Freiburg im Mai (zusammen mit
Richard von der Filmwoche) mit dem
Ausnahmekünstler. Thema war sein (nun) letzter Film „Die
satanische Sau“, es ging aber auch in dem Interview auch
um Rosas Sicht auf die aktuelle Welt und um den Tod.


In einer Sondersendung erinnerten wir an Rosa von Praunheim,
hörten in Interviews mit Rosa ein, aber auch in die von
Weggefährten wie z.B. Axel Ranisch oder Heiner Bomhard. Und auch
die Redakteure und die Schwule Filmwoche Freiburg erinnerte sich
an ihn.

Hier könnt Ihr die Sendung (aus urheberrechtlichen Gründen ohne
die Musik) nachhören. Ein wunderschönes Zeitzeugnis von einem
Ausnahmekünstler.

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