Hansa Rostock: Ex-Kapitän Julian Riedel spricht über Teamgefüge, Erfolgsserien und mentale Stärke
1 Stunde 10 Minuten
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vor 1 Monat
„Nach meiner Zeit in Mannheim wäre ich gerne zurückgekommen. Leider
hat es nicht geklappt“, sagt Julian Riedel in der neuesten Folge
von „Nachspielzeit“, dem Hansa-Podcast der Ostsee-Zeitung. Dort
erzählt der mittlerweile 34-Jährige im Gespräch mit den Hosts Ben
Brümmer und Tommy Bastian auch, wie er heute auf den Koggenklub
guckt. Der Defensivspieler absolvierte von 2017 bis 2022 insgesamt
160 Pflichtspiele für Hansa. Aber auch die schlimmste Niederlage
seiner Karriere musste Riedel gegen den FCH hinnehmen. 2010
unterlag er mit Bayer Leverkusen den Rostockern im Finale um die
deutsche A-Junioren-Meisterschaft mit 0:1. Heute kickt Riedel für
den 1. FC Bocholt in der Regionalliga West. Den Hanseaten drückt er
weiter fest die Daumen. Der frühere FCH-Kapitän und Aufstiegsheld
aus der Saison 2020/21, als er mit Hansa den Sprung in die 2.
Bundesliga geschafft hat, schaut sich jedes Spiel in der
Zusammenfassung an. Ab und zu schreibt er mit Zeugwart Andreas
Thiem, mit dem er früher gerne angeln ging. Riedel erzählt, was
eine Erfolgsserie mit Mannschaften macht. Hansa ist seit elf
Partien ungeschlagen. „Wenn du eine positive Phase hast, hast du
kein Konsequenz-Denken. Dann gehen beim Gegentor nicht die Köpfe
runter, sondern alle denken: ‚Ist halt so, wir schaffen das
schon.‘" Für ihn sei Selbstvertrauen extrem wichtig. Der Kopf müsse
frei sein. Das gelinge gut in einem „Flow“. Zudem sagt Riedel seine
Meinung zum umworbenen Rostocker Torjäger Ryan Naderi. „Als Stürmer
bist du sehr im Schaufenster, wenn du viel triffst.“ Aber Hansa sei
kein normaler Drittligist, betont er. „Da hat man eine Perspektive,
in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Und die ist dann nochmal
eine andere Nummer mit Rostock.“ An Naderis Stelle würde Riedel
noch (mindestens) ein halbes Jahr bleiben. Auch zum möglichen
Abgang von Albin Berisha, den Hansa loswerden will, und zur Gefahr
von Unzufriedenheit im Kader äußert sich der ehemalige Rostocker.
Die Kadergröße spielt für ihn dabei nicht die entscheidende Rolle.
Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ Für
Hansa-Newsletter der OZ anmelden:
https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/
Musik: Pixabay Cover: Dietmar Lilienthal
hat es nicht geklappt“, sagt Julian Riedel in der neuesten Folge
von „Nachspielzeit“, dem Hansa-Podcast der Ostsee-Zeitung. Dort
erzählt der mittlerweile 34-Jährige im Gespräch mit den Hosts Ben
Brümmer und Tommy Bastian auch, wie er heute auf den Koggenklub
guckt. Der Defensivspieler absolvierte von 2017 bis 2022 insgesamt
160 Pflichtspiele für Hansa. Aber auch die schlimmste Niederlage
seiner Karriere musste Riedel gegen den FCH hinnehmen. 2010
unterlag er mit Bayer Leverkusen den Rostockern im Finale um die
deutsche A-Junioren-Meisterschaft mit 0:1. Heute kickt Riedel für
den 1. FC Bocholt in der Regionalliga West. Den Hanseaten drückt er
weiter fest die Daumen. Der frühere FCH-Kapitän und Aufstiegsheld
aus der Saison 2020/21, als er mit Hansa den Sprung in die 2.
Bundesliga geschafft hat, schaut sich jedes Spiel in der
Zusammenfassung an. Ab und zu schreibt er mit Zeugwart Andreas
Thiem, mit dem er früher gerne angeln ging. Riedel erzählt, was
eine Erfolgsserie mit Mannschaften macht. Hansa ist seit elf
Partien ungeschlagen. „Wenn du eine positive Phase hast, hast du
kein Konsequenz-Denken. Dann gehen beim Gegentor nicht die Köpfe
runter, sondern alle denken: ‚Ist halt so, wir schaffen das
schon.‘" Für ihn sei Selbstvertrauen extrem wichtig. Der Kopf müsse
frei sein. Das gelinge gut in einem „Flow“. Zudem sagt Riedel seine
Meinung zum umworbenen Rostocker Torjäger Ryan Naderi. „Als Stürmer
bist du sehr im Schaufenster, wenn du viel triffst.“ Aber Hansa sei
kein normaler Drittligist, betont er. „Da hat man eine Perspektive,
in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Und die ist dann nochmal
eine andere Nummer mit Rostock.“ An Naderis Stelle würde Riedel
noch (mindestens) ein halbes Jahr bleiben. Auch zum möglichen
Abgang von Albin Berisha, den Hansa loswerden will, und zur Gefahr
von Unzufriedenheit im Kader äußert sich der ehemalige Rostocker.
Die Kadergröße spielt für ihn dabei nicht die entscheidende Rolle.
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