Die Langzeitfolgen des Syrienkriegs
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Beschreibung
vor 1 Monat
Es ist die longue durée des Krieges, dass nach dem Ende der
Kamphandlungen die Gewalt in Form von Umweltzerstörung und
Gesundheitsgefährdung weiterlebt. Ein Beispiel ist Syrien.
Überfüllte Müllhalden in zerstörten Städten verschmutzen
landwirtschaftliche Böden und Flüsse, Trinkwasser ist oft
kontaminiert. Durch die Abfälle und stehendes Wasser breiten sich
Sandfliegen rasant aus, die Leishmaniose übertragen - eine
Krankheit, die in Syrien seit Jahren stark zunimmt. Hinzu kommen
toxische Überreste von Munition, Bomben und Sprengstoffen, aber
auch die zerstörten Gebäude, Betonstaub, Asbest etc., die Böden
verseuchen und das Risiko für Geburtsdefekte und chronische
Erkrankungen erhöhen. Das Kriegserbe Syriens zeigt sich so nicht
nur in den Ruinen seiner Städte, sondern in der schleichenden
Vergiftung von Umwelt und Körpern. - Gestaltung: Laura
Salm-Reifferscheidt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in
Ö1 am 21. 01. 2026.
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