Aktuelle Buchempfehlungen: Julian Barnes und Helga Schubert
Der britische Schriftsteller Julian Barnes und die deutsche
Schriftstellerin Helga Schubert haben einiges gemeinsam: mit
achtzig oder über achtzig Jahren sind sie beide in
fortgeschrittenem Alter. Und sie haben beide ein Buch
veröffentlicht, in dem si ...
28 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Wochen
Der britische Schriftsteller Julian Barnes und die deutsche
Schriftstellerin Helga Schubert haben einiges gemeinsam: mit
achtzig oder über achtzig Jahren sind sie beide in
fortgeschrittenem Alter. Und sie haben beide ein Buch
veröffentlicht, in dem sie Rückschau halten und über das Leben
nachdenken. Julian Barnes ist einer der bedeutendsten britischen
Schriftsteller und Booker-Preisträger. Er wird 80 und verabschiedet
sich vom Schreiben. Mit «Abschied(e)» legt er sein letztes Buch
vor: eine Mischung aus Liebesgeschichte, Erinnerungen und Gedanken
über Vergänglichkeit und Leben. Julian Barnes erzählt von einer
Jugendliebe, die nach 40 Jahren neu beginnt, von seiner eigenen
Krankheit und vom Rätsel der Erinnerung. An seiner Seite: Jimmy,
ein Hund, der ihn über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken
lässt. Jennifer Khakshouri stellt das Buch vor. In der DDR schrieb
die Psychologin und Schriftstellerin Helga Schubert jahrzehntelang
bespitzelt und ohne Anerkennung. Als sie 1980 zum
Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen war, durfte sie nicht ausreisen.
2020 kam die zweite Einladung. Mit 80 Jahren gewann Helga Schubert
sensationell den Preis, der eigentlich für Newcomer gedacht ist.
Seither ist sie aus der deutschen Literatur nicht mehr wegzudenken.
In ihrem jüngsten Buch «Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang»
zieht sie Bilanz - mit einer Sammlung neuer und alter Texte aus
ihrem ganzen Schaffen. Ein berührendes und beflügelndes Buch,
findet Literaturredaktorin Franziska Hirsbrunner. Buchhinweise:
Julian Barnes. Abschied(e). Aus dem Englischen von Gertraude
Krueger. 256 Seiten. Kiepenheuer&Witsch, 2026. Helga Schubert.
Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang. 288 Seiten. dtv, 2025.
Schriftstellerin Helga Schubert haben einiges gemeinsam: mit
achtzig oder über achtzig Jahren sind sie beide in
fortgeschrittenem Alter. Und sie haben beide ein Buch
veröffentlicht, in dem sie Rückschau halten und über das Leben
nachdenken. Julian Barnes ist einer der bedeutendsten britischen
Schriftsteller und Booker-Preisträger. Er wird 80 und verabschiedet
sich vom Schreiben. Mit «Abschied(e)» legt er sein letztes Buch
vor: eine Mischung aus Liebesgeschichte, Erinnerungen und Gedanken
über Vergänglichkeit und Leben. Julian Barnes erzählt von einer
Jugendliebe, die nach 40 Jahren neu beginnt, von seiner eigenen
Krankheit und vom Rätsel der Erinnerung. An seiner Seite: Jimmy,
ein Hund, der ihn über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken
lässt. Jennifer Khakshouri stellt das Buch vor. In der DDR schrieb
die Psychologin und Schriftstellerin Helga Schubert jahrzehntelang
bespitzelt und ohne Anerkennung. Als sie 1980 zum
Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen war, durfte sie nicht ausreisen.
2020 kam die zweite Einladung. Mit 80 Jahren gewann Helga Schubert
sensationell den Preis, der eigentlich für Newcomer gedacht ist.
Seither ist sie aus der deutschen Literatur nicht mehr wegzudenken.
In ihrem jüngsten Buch «Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang»
zieht sie Bilanz - mit einer Sammlung neuer und alter Texte aus
ihrem ganzen Schaffen. Ein berührendes und beflügelndes Buch,
findet Literaturredaktorin Franziska Hirsbrunner. Buchhinweise:
Julian Barnes. Abschied(e). Aus dem Englischen von Gertraude
Krueger. 256 Seiten. Kiepenheuer&Witsch, 2026. Helga Schubert.
Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang. 288 Seiten. dtv, 2025.
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