Nostalgie als neuronales Refugium – Die heilende Kraft der Erinnerung
39 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Tagen
Willkommen zu einer Reise durch die Wissenschaft der Erinnerung:
Nostalgie ist nicht Krankheit, sie ist Medizin. Dein inneres
Refugium, das du jederzeit aufsuchen kannst.
Du erfährst, wie Nostalgie von einer medizinischen Diagnose (17.
Jahrhundert, Schweizer Söldner) zur psychologischen Ressource
wurde. Forscher an der University of Southampton entdeckten:
Nostalgie stärkt Selbstkontinuität – das Gefühl, dass dein Leben
einen roten Faden hat.
Reminiscence Therapy: Die therapeutische Nutzung von Erinnerung,
besonders wirksam bei Demenz und Einsamkeit. Konkrete
Anwendungen: Fotoalben, Erinnerungsboxen, geteilte Geschichten,
Ortsbesuche.
Der entscheidende Unterschied: Dysfunktionale Nostalgie ("Früher
war alles besser, heute ist alles schlecht") vs funktionale
Nostalgie ("Das war schön, ich bin dankbar"). Die eine zieht
Energie ab, die andere gibt sie.
Neurobiologie: Positive Erinnerungen schütten Oxytocin aus,
aktivieren Belohnungszentren, beruhigen das Nervensystem.
Messbar, real, wirksam.
2026-Kontext: In unsicheren Zeiten wird die Vergangenheit zum
Anker – nicht als Flucht, sondern als Basis für die Zukunft.
Der Schlafmechanismus: Nostalgische Erinnerungen wirken wie
"Grounding Point" bei Dysregulation. Die Reise in sichere,
bekannte Orte der Vergangenheit ist wie eine schützende Decke für
das Gehirn.
Sechs Strategien: Inneren sicheren Ort erschaffen, Musik aus
bedeutsamen Zeiten hören, positive Erinnerungen bei Stress
nutzen, mit Menschen der Vergangenheit verbinden,
Nostalgie-Tagebuch führen, nostalgische Einschlafreise machen.
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