Wer den Wind sät

Wer den Wind sät

vor 4 Monaten
"Wer Wind sät, wird Sturm ernten" – so heißt es in der Bibel. Wir alle säen den Wind, der als Sturm auf uns niederkommt, als Erderhitzung mit all ihren Folgen. Wie lässt sich globaler Klimawandel einmal lokal erzählen?
29 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Monaten
Wenn Du aus der Dachluke schaust, umgibt Dich ein Panorama des
Windes: Du siehst vom jüngsten Sturm abgeknickte Bäume und das Haus
des Nachbarn, dem letztens ein Tornado das Dach abgefetzt hat: 50
Quadratmeter Flachdach mit einem Ruck weg. Du kannst eine
historische Mühle sehen und viele neue Windkraftanlagen. Du siehst
wirbelnde Staubfahnen auf trockenem Acker und am Horizont die
Rauchfahne des Gaskraftwerkes, sie zeigt Dir die Windrichtung an.
Bei Nordwind trägt der Wind das Rauschen der Autobahn heran und bei
jedem Wind sind nachts die Frachtflugzeuge zu hören, Klimakiller,
die im Anflug auf Schkeuditz ihre Landeschleife drehen. Zeit für
eine lokale Recherche über den Wind, über die Kraft zwischen Hoch
und Tief, zwischen Säuseln und Sturm. Und darüber wie
Klimaerhitzung spürbar wird.

Feature von Tobias Barth
Mit Benjamin Kramme als Erzähler
Produktion: MDR 2022
Verfügbar bis 16. Januar 2027
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