Die Psychologie der Entscheidungsmüdigkeit – Der paradoxe Wert der Einfachheit

Die Psychologie der Entscheidungsmüdigkeit – Der paradoxe Wert der Einfachheit

39 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

Willkommen zu einer Reise durch die Wissenschaft der
Überforderung durch zu viele Wahlmöglichkeiten:
Entscheidungsmüdigkeit, Analysis Paralysis, und warum gut genug
oft die beste Wahl ist.





Du erfährst das "Paradox of Choice" nach Barry Schwartz: Das
berühmte Marmeladen-Experiment zeigt dass mehr Optionen zu
weniger Handlung führen. Mehr Auswahl erhöht kognitive Last,
Erwartungen, Bedauern und Verantwortungsdruck.





Maximizing vs Satisficing: Maximizer suchen immer das Beste, sind
aber weniger zufrieden – bei Jobs, Beziehungen, Einkäufen.
Satisficer akzeptieren "gut genug" und sind glücklicher. Das
kannst du lernen.





Ego Depletion: Der präfrontale Kortex verbraucht Glukose bei
jeder Entscheidung. Deshalb treffen Richter nachmittags härtere
Urteile. Deshalb kannst du abends nicht mal entscheiden was du
essen willst.





Moderner Kontext: Das Internet hat die Optionen vervielfacht.
Unsere Vorfahren litten nicht unter Entscheidungsmüdigkeit –
unser Gehirn ist nicht für diese Last gemacht.





Der Schlafmechanismus: Nächtliches Grübeln über "Was wäre wenn"
ist ein Kreislauf ohne Lösung. Der einzige Ausweg: Radikale
Akzeptanz der getroffenen Entscheidung. "Sie war gut genug. Mehr
ist jetzt nicht möglich."





Sechs Strategien: Gut-genug Haltung kultivieren, Routinen für
Alltägliches einführen, Optionen bewusst begrenzen, Zeitlimits
setzen, radikale Akzeptanz praktizieren, Entscheidungen
delegieren.

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