Die Psychologie liminaler Räume – Trost im Dazwischen finden
41 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Willkommen zu einer Reise in die Schwellenräume des Lebens:
Flughäfen um drei Uhr nachts, leere Hotelkorridore, neblige
Autobahnen im Morgengrauen, die blaue Stunde. Orte und Zeiten die
weder hier noch dort sind. Dazwischen.
Du erfährst, was Liminalität bedeutet nach Arnold van Gennep und
Victor Turner: die Dreiphasenstruktur von Übergangsritualen, der
anti-strukturelle Zustand des "betwixt and between", und
Communitas – das besondere Gefühl der Verbundenheit im Übergang.
Das Unheimliche (Uncanny) dieser Räume hat neurologische
Grundlagen: Vorhersagelücken zwischen Erwartung und Realität.
Aber diese erhöhte Wachsamkeit kann auch Öffnung sein.
Mind-Wandering und das Default Mode Network: Warum der Geist in
liminalen Räumen frei schweift und wie das Gehirn verarbeitet,
verbindet, integriert. Identity Play: die kurze Freiheit von
festen Rollen.
Kulturelle Perspektiven: Wie traditionelle Gesellschaften das
Zwischen ehrten, während die moderne Welt es meidet.
Der Schlafmechanismus: Die Akzeptanz des "Nicht-Mehr" (Tag) und
"Noch-Nicht" (Morgen) reduziert Angst vor Kontrollverlust.
Suspendierte Zeitwahrnehmung erleichtert das Loslassen.
Sechs Strategien: Nicht-Mehr/Noch-Nicht akzeptieren, liminale
Bilder nutzen, Kontrollverlust loslassen, hypnagogischen Zustand
würdigen, Übergang ritualisieren, Schlaf als liminalen Raum
verstehen.
Der Moment zwischen Wachen und Schlafen ist ein heiliger
Schwellenraum.
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