#34 „Ich gehe jede Woche mit einem Toten essen“

#34 „Ich gehe jede Woche mit einem Toten essen“

57 Minuten

Beschreibung

vor 23 Stunden

Big Problems Only #34
„Ich gehe jede Woche mit einem Toten essen“


In Folge 34 von BIG PROBLEMS
ONLY nehmen Daniel und Co-Host
Carsten erneut Probleme auseinander, die sich
langsam, leise und fast logisch in den Alltag einschleichen – bis
sie plötzlich kippen. Es geht um Fürsorge, Schuld, Kontrolle und
die Frage, wann Nähe in Grenzverletzung umschlägt.


Holger aus Essen liefert den perfekten Einstieg in den stillen
Wahnsinn der Nachbarschaft: Sein Nachbar stellt Gartenzwerge nach
einem mathematischen System um. Was harmlos beginnt, wird zur
nächtlichen Obsession. Fernglas, fünf Zentimeter Verschiebung,
Machtgefühl – und die Angst, einen anderen Menschen psychologisch
zu destabilisieren, nur um selbst etwas zu spüren.


Sarah aus Salzburg lebt seit Wochen im Leben ihrer eigenen
Schwester. Aus einem spontanen Rollenspiel wird eine Beziehung –
allerdings unter falschem Namen. Zwischen Nähe, Schuld und
Identitätsverlust steht sie vor der Entscheidung: Wahrheit sagen
und alles zerstören oder weiterleben in einer geliehenen
Existenz.


Bernd aus Kiel erbt Gold und Bargeld ohne Herkunftsnachweis – und
damit möglicherweise auch Schuld. Seine Familie braucht das Geld
dringend, doch jedes Anfassen fühlt sich falsch an. Daniel und
Carsten diskutieren: Ist moralische Integrität Luxus? Und darf
man das Glück der eigenen Familie über ein ungutes Gefühl
stellen?


Anja aus Zürich zweifelt an sich als Mutter, weil sie die
perfekte Bio-Dinkel-Kita hasst. Während andere Eltern von
Achtsamkeit sprechen, sehnt sie sich nach Pizza, Netflix – und
einem Happy Meal für ihren Sohn. Heimliche McDonald’s-Besuche,
entsorgtes Plastikspielzeug und die Frage: Fördert man sein Kind
oder nur ein Ideal?


Sebastian aus Stuttgart sorgt für einen der emotionalsten Momente
der Folge: Er erfüllt den letzten Wunsch seines besten Freundes
und geht regelmäßig mit dessen Urne im Lieblingsrestaurant essen.
Gedeckter Platz, Rotwein, 80-Euro-Steak. Doch zwischen
neugierigen Fremden, Social-Media-Selfies und einer neuen
Geschäftsführung wird Trauer zur öffentlichen Grenzerfahrung.
Wann ist Pietät gesund – und wann hält man an einem Ritual fest,
das einen selbst aufzehrt?


Und schließlich Claudia aus Dresden, die mit einer „Leih-Oma“
genau die Unterstützung gefunden hat, die ihr gefehlt hat – bis
diese langsam beginnt, Haus, Kinder und Alltag zu übernehmen.
Liebe, Fürsorge und Kontrolle verschwimmen gefährlich, während
die Kinder längst emotional abhängig sind.


Gemeinsam sprechen Daniel und Carsten über all diese Fälle mit
Humor, Empathie und klarer Haltung – und über das verbindende
Thema dieser Folge:
Wann kippt Hilfe in Übergriff? Und warum merken wir es
oft erst, wenn wir schon mittendrin sind?


BIG PROBLEMS ONLY
Dein Problem. Unser Take.


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