Roger Forrer: Über Umwege zur Ländlermusik

Roger Forrer: Über Umwege zur Ländlermusik

Fast 29 Jahre alt – und mittendrin in der Ländlermusik. Doch der musikalische Weg des Toggenburgers Roger Forrer verlief alles andere als gradlinig.
57 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Fast 29 Jahre alt – und mittendrin in der Ländlermusik. Doch der
musikalische Weg des Toggenburgers Roger Forrer verlief alles
andere als gradlinig. Roger Forrer begann zwar früh mit dem
Handorgel-Unterricht, doch nach drei Jahren war Schluss: Das
Instrument verschwand in der Ecke. Andere Klänge wurden wichtiger.
Als Teenager faszinierte ihn plötzlich Johnny Cash – statt
Ländlerklängen tönten Gitarrenriffs durchs Jugendzimmer. Forrer
kaufte sich eine Gitarre, lernte das Spielen autodidaktisch mit
YouTube-Videos. Erst Jahre später, im Ausgang, traf er die
Ländlermusik wieder – und diesmal funkte es. Spontan bestellte er
sich online einen Kontrabass und brachte sich auch dieses
Instrument selbst bei – mit so viel Hingabe, dass es zur
Sehnenscheidenentzündung kam. Schliesslich kramte er auch die alte
Handorgel wieder hervor. Heute ist Roger Forrer nicht nur zurück in
der Szene – er gestaltet sie aktiv mit. Er komponiert eigene
Stücke, spielt in mehreren Formationen, auch gemeinsam mit seinem
Vater. Und obwohl er kaum Noten lesen kann, spielt er oft alle
Instrumente seiner Eigenkompositionen selbst ein – ein kreativer
Zugang zur Volksmusik, der zeigt: Talent sucht sich seinen Weg.

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