Mensch ohne Welt, Teil 2 - #1553
Die Soziologin Alexandra Schauer erklärt, wie der Kapitalismus
unser Verständnis von Zeit verändert – und damit das kollektive
(Un-)Sicherheitsgefühl
30 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
In ihrem Vortrag („Mensch ohne Welt“) bei den Wiener Vorlesungen
hat die Soziologin Alexandra Schauer auseinandergesetzt, wie der
Fortschrittsglaube der Moderne die Menschen überzeugt hat, dass sie
ihre Zukunft selbst gestalten können. Diese Zuversicht schwindet
gerade in unserer Zeit, der sogenannten Postmoderne. Der moderne
Kapitalismus schaffe ein flexibles Zeitverständnis, argumentiert
sie im Gespräch mit der Journalistin Judith Belfkih im Rahmen der
Wiener Vorlesungen. Unmittelbar steigt heutzutage die Flexibilität
für die Einzelnen, aber mittelfristig lässt sich angesichts
der vielen Unsicherheiten immer weniger planen.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
hat die Soziologin Alexandra Schauer auseinandergesetzt, wie der
Fortschrittsglaube der Moderne die Menschen überzeugt hat, dass sie
ihre Zukunft selbst gestalten können. Diese Zuversicht schwindet
gerade in unserer Zeit, der sogenannten Postmoderne. Der moderne
Kapitalismus schaffe ein flexibles Zeitverständnis, argumentiert
sie im Gespräch mit der Journalistin Judith Belfkih im Rahmen der
Wiener Vorlesungen. Unmittelbar steigt heutzutage die Flexibilität
für die Einzelnen, aber mittelfristig lässt sich angesichts
der vielen Unsicherheiten immer weniger planen.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weitere Episoden
34 Minuten
vor 1 Tag
33 Minuten
vor 2 Tagen
14 Minuten
vor 3 Tagen
45 Minuten
vor 4 Tagen
46 Minuten
vor 6 Tagen
In Podcasts werben
Kommentare (0)