#71 Sicherheitsrisiko wegen chinesischer Ehefrau? Zwei Betroffene berichten über ihre Bewerbung beim Auswärtigen Amt
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vor 4 Monaten
Die geopolitische Beziehung zwischen China und Europa wird immer
komplizierter, und das hat natürlich auch ganz konkrete
Auswirkungen auf individuelle Lebensläufe. Bestes Beispiel sind
die China-Experten Tobias Beck und Eugen Zak: Beide haben sich,
gut qualifiziert, beim Auswärtigen Amt für eine sogenannte
Attaché-Ausbildung beworben, jedoch keine Sicherheitsüberprüfung
erhalten. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass sie
eine chinesische Ehefrau haben - und somit potenziell erpressbar
seien.
Ihr Fall wirft etliche spannende Fragen auf, gibt aber keine
einfache Antworten her: Wie etwa soll die Bundesrepublik
Deutschland China-Kompetenz fördern, wenn sie gleichzeitig junge
Menschen für ihre engen Verbindungen mit chinesischen
StaatsbürgerInnen abstraft? Wie können wir kulturell Brücken
schlagen und politisch in Dialog miteinander treten - und
gleichzeitig die Bedrohung durch einen systemischen Rivalen ernst
nehmen?
In der aktuellen Folge sind Beck und Zak zu Besuch im
Beijing Briefing, um meine Fragen zu beantworten
- und das sehr nuanciert und reflektiert. Viel Spaß beim Hören!
Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
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