Best of "Beijing Briefing": #20 Warum die soziale Ungleichheit in China zum existenziellen Problem für die Partei wird
15 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Die Folge wurde erstmals am 19. Juli 2024 ausgestrahlt. Im Zuge
einer kleinen Podcast-Pause über die Weihnachtsfeiertage
veröffentliche ich sie nochmals. Viel Spaß beim Hören!
Es ist kein Geheimnis, dass die Bevölkerung in China in höchst
unterschiedlichem Maße vom wirtschaftlichen Aufstieg profitiert
hat. Doch wie massiv die Schere zwischen arm und reich
auseinanderklafft, ist nur den allerwenigsten bewusst.
Tatsächlich ist die chinesische Gesellschaft ungleicher als der
kapitalistische Erzfeind USA.
Ein grundlegender Optimismus insbesondere unter den
Wanderarbeitern hat die Chancenungleichheit allerdings gut
übertünchen können. Denn es herrschte der aufrichtige Glaube vor,
dass die persönliche Zukunft besser werde, und dass man nur hart
genug dafür arbeiten müsse. Doch wie ich in der neuen Folge des
Beijing Briefing erkläre, hat sich diese
Wahrnehmung in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Für Xi
Jinping stellt dieser "soziale Vulkan" eine existenzielle
Bedrohung dar: Noch brodelt er nur, doch schon bald könnte er
ausbrechen.
Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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