️ Tim Berners-Lee warnt: KI-Browser bedrohen das offene Web
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vor 3 Tagen
Seine Sorge: Wenn Künstliche Intelligenz alle Informationen
direkt zusammenfasst, verliert das offene Internet seinen Kern –
die Verbindung zwischen Menschen, Inhalten und Ideen.
Die Details:
KI-Browser: Sie zeigen Antworten, ohne Nutzer
auf Websites zu leiten – das zerstört den Traffic vieler Seiten.
Geschäftsmodelle in Gefahr: Das werbefinanzierte
Web bricht weg, wenn niemand mehr auf Links klickt.
Zentralisierung: Proprietäre KI-Systeme schaffen
geschlossene Ökosysteme – das Gegenteil von Offenheit.
Google AI Overviews: Ein Beispiel dafür, wie
KI-Zusammenfassungen schon jetzt den Such-Traffic verändern.
Berners-Lees Appell: Nur offene Standards können
verhindern, dass wenige Konzerne das Web kontrollieren.
Warum es wichtig ist?
Wenn KI-Browser zum Standard werden, könnte das freie Web, wie
wir es kennen, verschwinden. Statt Millionen unabhängiger
Websites dominiert dann eine Handvoll KI-Plattformen, die
entscheiden, was wir sehen und wissen.
Die Europäische Perspektive:
Europa steht vor der Wahl: Will es auf US-KI-Plattformen setzen –
oder eigene offene Standards fördern, die Transparenz und
Vielfalt sichern? Gerade jetzt könnte die EU mit klaren Regeln
und Förderungen ein Gegengewicht schaffen.
Die KI-Inspiration:
Was passiert, wenn der Kompass des Webs verschwindet?
Früher war der Link das Versprechen auf Entdeckung – heute fasst
die KI alles für uns zusammen.
Doch wenn niemand mehr klickt, verliert das Netz seine Richtung –
und wir verlieren unsere Wahlfreiheit.
Vielleicht ist Offenheit die letzte große Innovation, die wir
wirklich verteidigen müssen.
https://www.golem.de/news/tim-berners-lee-ki-browser-bedrohen-das-offene-web-2511-202043.html
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