Warum wir aufschieben – Die Psychologie der Prokrastination
33 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie der
Prokrastination und die wahren Gründe, warum wir Aufgaben vor uns
herschieben obwohl wir wissen, dass es uns schadet. Diese Folge
zeigt, was wirklich hinter dem Aufschieben steckt.
Du erfährst, dass Prokrastination kein Zeitmanagement-Problem
ist, sondern ein Emotionsmanagement-Problem. Tim Pychyl zeigt:
Wir schieben auf, um unangenehme Gefühle zu vermeiden. Die
neurologische Basis zeigt einen Kampf zwischen dem präfrontalen
Kortex und dem limbischen System, den das limbische System oft
gewinnt.
Der Zusammenhang zwischen Perfektionismus und Prokrastination ist
tiefgreifend: Die Angst vor dem Nicht-Perfekten hindert uns am
Anfangen. Für viele ist die Qualität ihrer Arbeit direkt mit
ihrem Selbstwert verknüpft, was jede Aufgabe zur Bedrohung macht.
Die hyperbolische Diskontierung erklärt, warum unser Gehirn das
Jetzt über das Später stellt und wir unser zukünftiges Selbst wie
einen Fremden behandeln.
Sechs Strategien helfen: Die zugrunde liegende Emotion
identifizieren, die Zwei-Minuten-Regel anwenden, Perfektion
loslassen, Selbstmitgefühl praktizieren, die Umgebung gestalten,
konkrete Absichten implementieren.
Die Kernbotschaft: Du bist nicht faul wenn du aufschiebst. Du
bist ein Mensch der versucht, mit schwierigen Emotionen
umzugehen. Das zu verstehen verändert alles.
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