Neue Mundartliteratur im aktuellen «Narr»
Die Basler Literaturzeitschrift «Das Narr» hat ihre aktuelle
Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen
und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der
Schweiz.
57 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Die Basler Literaturzeitschrift «Das Narr» hat ihre aktuelle
Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen
und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der
Schweiz. Die Literaturzeitschrift «Das Narr» ist in der Schweiz
bereits eine eine kleine Institution. Seit 2011 hat sie sich der
Publikation literarischer «Stimmen, die anderswo noch nicht gehört
werden» verschrieben, und das rund dreimal jährlich. Die aktuelle
Ausgabe des «Narr» geht ungewohnte Wege: Sie ist voll und ganz der
Mundart verschrieben. Oder genauer gesagt: den Mundarten, denn die
Texte im Heft stammen aus den verschiedensten Dialektregionen der
Schweiz und sogar auch unserer deutschsprachigen Nachbarländer. Ein
Text ist gar in einer neu erfundenen Mundart verfasst. Das Heft mit
seinem kurzen Geschichten, Gedichten und einem Essay ist
gleichermassen ein idealer Startpunkt für Leserinnen und Leser mit
wenig Mundart-Erfahrung, die Lust auf etwas Neues zum «schnöigge»
haben, und für eingefleischte Mundartliteratur-Fans eine
inspirierende Versammlung weniger bekannter Mundartautorinnen und
-Autoren, die es zu entdecken gilt. Anhand dieser Narr-Ausgabe
lassen sich diverse wesentliche Fragen rund ums Mundartschreiben
diskutieren: Wer tut das? Mit welcher Motivation? Wo sind die
grössten Fallen beim Schreiben im Vergleich zum Hochdeutschen als
Standardsprache? Und was ist, wenn die Leserinnen und Leser gar
nicht verstehen, was da geschrieben ist? Diesen Fragen gehen wir in
der Sendung nach mit Stephan Germann, Tanja Arx und Valérie Hug,
die Texte zum Narr beigetragen haben, sowie mit Narr-Redaktor
Benjamin Bieri. Natürlich gibt es auch diverse Textbeispiele zu
hören. In der zweiten Hälfte der Mundartstunde beantworten wir zwei
Fragen aus dem Publikum: Wir erklären den Unterschied zwischen den
Zeitangaben «Foif ab ...» und «Füf über ...» und wir gehen der
Frage nach, warum es auf Schweizerdeutsch so viele Konstruktionen
mit dem Verb «tun» gibt. Erklärt wird ausserdem auch die Herkunft
des Familiennamens Brülisauer.
Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen
und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der
Schweiz. Die Literaturzeitschrift «Das Narr» ist in der Schweiz
bereits eine eine kleine Institution. Seit 2011 hat sie sich der
Publikation literarischer «Stimmen, die anderswo noch nicht gehört
werden» verschrieben, und das rund dreimal jährlich. Die aktuelle
Ausgabe des «Narr» geht ungewohnte Wege: Sie ist voll und ganz der
Mundart verschrieben. Oder genauer gesagt: den Mundarten, denn die
Texte im Heft stammen aus den verschiedensten Dialektregionen der
Schweiz und sogar auch unserer deutschsprachigen Nachbarländer. Ein
Text ist gar in einer neu erfundenen Mundart verfasst. Das Heft mit
seinem kurzen Geschichten, Gedichten und einem Essay ist
gleichermassen ein idealer Startpunkt für Leserinnen und Leser mit
wenig Mundart-Erfahrung, die Lust auf etwas Neues zum «schnöigge»
haben, und für eingefleischte Mundartliteratur-Fans eine
inspirierende Versammlung weniger bekannter Mundartautorinnen und
-Autoren, die es zu entdecken gilt. Anhand dieser Narr-Ausgabe
lassen sich diverse wesentliche Fragen rund ums Mundartschreiben
diskutieren: Wer tut das? Mit welcher Motivation? Wo sind die
grössten Fallen beim Schreiben im Vergleich zum Hochdeutschen als
Standardsprache? Und was ist, wenn die Leserinnen und Leser gar
nicht verstehen, was da geschrieben ist? Diesen Fragen gehen wir in
der Sendung nach mit Stephan Germann, Tanja Arx und Valérie Hug,
die Texte zum Narr beigetragen haben, sowie mit Narr-Redaktor
Benjamin Bieri. Natürlich gibt es auch diverse Textbeispiele zu
hören. In der zweiten Hälfte der Mundartstunde beantworten wir zwei
Fragen aus dem Publikum: Wir erklären den Unterschied zwischen den
Zeitangaben «Foif ab ...» und «Füf über ...» und wir gehen der
Frage nach, warum es auf Schweizerdeutsch so viele Konstruktionen
mit dem Verb «tun» gibt. Erklärt wird ausserdem auch die Herkunft
des Familiennamens Brülisauer.
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