Warum Männer ihre Gefühle verstecken – Emotionale Geheimnisse der Herren
33 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Tag
Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie
männlicher Emotionalität und die verborgenen Gründe, warum so
viele Männer ihre Gefühle verbergen. Diese Folge richtet sich
besonders an männliche Hörer und an alle, die einen Mann lieben.
Du erfährst, wie die Sozialisation von Jungen emotionale
Unterdrückung lehrt. Schon Babys wird je nach Geschlecht
unterschiedlich auf Gefühle reagiert. Jungen bekommen weniger
emotionales Vokabular. Alexithymie, die Schwierigkeit Gefühle zu
benennen, trifft Männer häufiger, nicht wegen Biologie, sondern
wegen systematisch vernachlässigter emotionaler Bildung.
Die hegemoniale Männlichkeit nach R.W. Connell verlangt Stärke,
Unabhängigkeit und emotionale Kontrolle. Verletzlichkeit wird
sanktioniert. Aber dieses Ideal ist historisch gesehen relativ
neu. Im antiken Griechenland weinten Männer öffentlich. Studien
zeigen: Männliche Babys sind genauso expressiv wie weibliche.
Der Preis ist hoch: Männer sterben drei bis vier Mal häufiger
durch Suizid. Emotionale Verschlossenheit schadet Beziehungen
(Gottmans Stonewalling-Forschung) und der Gesundheit.
Sechs Strategien helfen: Emotionales Vokabular lernen, sichere
Räume schaffen, Gefühle normalisieren, Nebeneinander-Aktivitäten
nutzen, Offenheit feiern, männliche Vorbilder suchen.
Die Kernbotschaft: Gefühle zeigen ist keine Schwäche, es ist Mut.
Echte Stärke kann im Zeigen liegen, nicht im Verstecken.
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