#40 - Hagen Stanigel, gilt die Regel „100 minus Alter" noch?

#40 - Hagen Stanigel, gilt die Regel „100 minus Alter" noch?

Ein Gespräch über Freiheit, KI und guten Stil
28 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
2001 verließ Hagen Stanigel die Bank – für die Freiheit, Kunden so
zu beraten, wie er es für richtig hielt. Heute ist er
Geschäftsleiter der IS Finance AG in Potsdam und erfahrener
Praktiker. Im Gespräch erzählt Stanigel, wie 20 Berater mit nur
zweieinhalb Backoffice-Kräften arbeiten können, warum
Digitalisierung von Anfang an Teil der DNA seines Unternehmens war
und wie Künstliche Intelligenz seinen Alltag revolutioniert – ohne
den Menschen zu ersetzen. Er beobachtet, dass vermögende Kunden
heute deutlich gelassener auf Marktschwankungen reagieren und sich
stattdessen mit Nachfolgeplanung und Vermögensstrukturierung
beschäftigen. Stanigel erklärt, warum die alte Regel „100 minus
Alter" für die Aktienquote ausgedient hat, wie sich der
Beratungsmoment durch Corona verändert hat und weshalb persönliche
Treffen seltener, aber nicht unwichtiger geworden sind. Er teilt
seine Gedanken zu Private Markets, spricht über seine 30-jährige
Erfahrung – vom Neuen Markt bis zur Gegenwart – und verrät, warum
er noch immer sagt: „Sie kriegen den Hals nicht voll." Ein großes
Thema: der dramatische Nachwuchsmangel in der Branche. Stanigel
macht sich Sorgen um den „Überalterungsprozess" und hat konkrete
Lösungsansätze entwickelt, wie junge Talente für die Finanzberatung
gewonnen werden können. Und zum Schluss: Was würde Stanigel in der
Finanzbranche ändern, wenn er könnte? Seine Antwort überrascht – es
geht um Stil, aber nicht um Krawatten. Ein ehrliches, praxisnahes
Gespräch über Freiheit, Veränderung und die Kunst der
ganzheitlichen Beratung.

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