Warum Veränderung uns ängstigt – Neue Wege, alte Ängste
38 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Willkommen zu einer beruhigenden Reise in die Psychologie der
Veränderung und die tief verwurzelten Gründe, warum wir uns so
oft an das Bekannte klammern, selbst wenn es uns nicht glücklich
macht. Diese Folge erklärt, warum das Neue uns ängstigt und wie
wir lernen können, Veränderung als Chance zu sehen.
Du erfährst, wie das Gehirn auf Energieeffizienz programmiert ist
und warum Gewohnheiten so mächtig sind. Die Basalganglien
automatisieren Verhalten, während der präfrontale Kortex für jede
Änderung arbeiten muss. Forschung zeigt: etwa sechsundsechzig
Tage braucht es, bis das Neue zur Gewohnheit wird. Aber die
Neuroplastizität ermöglicht Veränderung ein Leben lang.
Die Evolution hat uns programmiert, das Unbekannte als Bedrohung
zu sehen. Verlustaversion lässt uns mögliche Verluste doppelt so
stark fühlen wie gleichwertige Gewinne. Die Amygdala schlägt
Alarm bei allem Neuen, bevor der Verstand einschaltet. Diese
Reaktionen waren einst überlebenswichtig, sind heute aber oft
hinderlich.
Veränderung bedroht auch unsere Identität. Die Frage wer bin ich
dann wiegt oft schwerer als praktische Aspekte. Doch Identität
ist formbarer als wir denken. Der Kern bleibt, auch wenn die
Oberfläche sich wandelt.
Sechs Strategien helfen: Reframing, graduelle Exposition,
Selbstwirksamkeit, Wachstumshaltung, Stabilitätsanker und
Akzeptanz des Unbehagens.
Die Kernbotschaft: Du kannst Angst haben und trotzdem springen.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst.
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