Durchatmen für das Auerhuhn: Die bedrohte Vogelart hat sich im Nationalpark Schwarzwald gut erholt
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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
Beschreibung
vor 1 Woche
Das Auerhuhn ist eine in Deutschland vom Aussterben bedrohte
Tierart. Im Nationalpark Schwarzwald hat sich der Bestand der
Hühnervögel im abgelaufenen Jahr leicht erholt. Ranger Urs Reif
freut sich. Der Naturschutzbiologe führt den Erfolg auf den
Notfallplan Auerhuhn zurück, der seit 2022 umgesetzt wird. In SWR
Aktuell erklärt Urs Reif dieses Schutzkonzept: "Wir haben diesen
Notfallplan gemeinsam mit dem Landesumweltministerium entwickelt.
Dafür passen wir die Jagdbestimmungen an und sperren auch mal
Wanderwege. So sorgen wir dafür, dass der Lebensraum ruhig ist."
Dadurch kann sich das Auerhuhn in seinem natürlichen Lebensraum
ausbreiten und vermehren. Insgesamt stehen dafür 120 Hektar Fläche
zur Verfügung. Das ist so viel wie 170 Fußballfelder. Auch als
Besucher des Schwarzwalds können wir etwas für das Auerhuhn tun.
Also nicht einfach die Wege verlassen, eine Regel, die nicht nur im
Nationalpark gelten sollte. "Man ist einfach ein bisschen
gefordert, sich mal Gedanken zu machen und den Naturraum einfach
nur für sich selbst zu nutzen, sondern zu sehen, dass auch andere
Lebewesen diesen Raum nutzen – und zwar Hauptsächlich. Es würde mir
ja auch nicht gefallen, wenn jemand in Schneeschuhen frühmorgens
durch mein Schlafzimmer läuft", sagt Ranger Urs Reif im Gespräch
mit SWR Aktuell-Moderator Moritz Braun.
Tierart. Im Nationalpark Schwarzwald hat sich der Bestand der
Hühnervögel im abgelaufenen Jahr leicht erholt. Ranger Urs Reif
freut sich. Der Naturschutzbiologe führt den Erfolg auf den
Notfallplan Auerhuhn zurück, der seit 2022 umgesetzt wird. In SWR
Aktuell erklärt Urs Reif dieses Schutzkonzept: "Wir haben diesen
Notfallplan gemeinsam mit dem Landesumweltministerium entwickelt.
Dafür passen wir die Jagdbestimmungen an und sperren auch mal
Wanderwege. So sorgen wir dafür, dass der Lebensraum ruhig ist."
Dadurch kann sich das Auerhuhn in seinem natürlichen Lebensraum
ausbreiten und vermehren. Insgesamt stehen dafür 120 Hektar Fläche
zur Verfügung. Das ist so viel wie 170 Fußballfelder. Auch als
Besucher des Schwarzwalds können wir etwas für das Auerhuhn tun.
Also nicht einfach die Wege verlassen, eine Regel, die nicht nur im
Nationalpark gelten sollte. "Man ist einfach ein bisschen
gefordert, sich mal Gedanken zu machen und den Naturraum einfach
nur für sich selbst zu nutzen, sondern zu sehen, dass auch andere
Lebewesen diesen Raum nutzen – und zwar Hauptsächlich. Es würde mir
ja auch nicht gefallen, wenn jemand in Schneeschuhen frühmorgens
durch mein Schlafzimmer läuft", sagt Ranger Urs Reif im Gespräch
mit SWR Aktuell-Moderator Moritz Braun.
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