Learnings, Grenzen und Empowerment – Ein Jahresrückblick weiblicher Stimmen aus der Musikbranche
1 Stunde 13 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Manche Gespräche hallen nach. Diese Podcastfolge ist genau so eins.
Zum Jahresende habe ich mich mit Saskia
Worf (ManageMusik) und Ana Swartz (Tonstudio für
Frauen) zusammengesetzt, drei Mentorinnen aus der Musikbranche,
drei Perspektiven, ein gemeinsames Ziel: ehrlich hinschauen, was
Musikerinnen stärkt. Und was sie ausbremst. Wir haben das Jahr
nicht »revue passieren lassen«, sondern Learnings gesammelt,
beruflich wie privat. Und ziemlich schnell wurde klar: Es geht
selten um fehlende Motivation. Meist geht es um Strukturen,
Grenzen und Erlaubnis. Wir sprechen darüber, - warum Fokus
kein Egoismus ist, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt
wirksam zu sein - weshalb »bloß weil ich kann« nicht automatisch
»ich muss« heißt, und warum Nein-Sagen oft schwerer fällt als
gedacht - wie gut gemeinte
Förderstrukturen Eigenverantwortung ausbremsen können, wenn
Geld vergeben wird, ohne gleichzeitig Wissen zu Planung,
Kalkulation und langfristiger Strategie zu vermitteln - warum die
geringe Zahl von Produzentinnen reale Auswirkungen hat und wie
Abhängigkeit von Studios, Produzenten und Verträgen
Machtverhältnisse zementiert - weshalb die eigene Kunst zwar
emotional zentral ist, aber organisatorisch wie
ein Hobby behandelt wird und warum dieser Spagat müde
macht - warum Loslassen (von Projekten, Angeboten,
Erwartungen) manchmal der wichtigste Wachstumsschritt ist - und
wieso Kreativität, mentale Gesundheit und
Selbstführung keine »Extras« sind, sondern die Basis Am Ende
bleibt kein neues To-do, keine Checkliste, kein »Du müsstest nur
…«. Was bleibt, ist eine Verschiebung der Perspektive: weg von
Selbstvorwürfen, hin zu einem klareren Blick auf die Bedingungen,
unter denen Musik entsteht. Diese Folge macht klar, dass
Vorankommen nicht durch Aktionismus entsteht, sondern durch klare
Prioritäten und Strukturen. Und dass viele Blockaden nichts über
mangelnde Disziplin aussagen, sondern über fehlende Strukturen, zu
enge Erwartungen und zu wenig Raum für das Eigene. Vielleicht ist
das wichtigste Learning deshalb kein neues Konzept, sondern die
Erlaubnis, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Diese Folge ist
daher kein Push, sondern eine Einladung: innehalten, sortieren, neu
priorisieren. Wenn du gerade zwischen Busy-sein und Vorankommen
festhängst, lohnt sich das Hören. Saskia Worf von Manage Musik:
[managemusik.com](https://managemusik.com) Ana vom Tonstudio für
Frauen: [tonstudiofuerfrauen.de](https://tonstudiofuerfrauen.de)
Imke Machura von der RAKETEREI:
[www.raketerei.com](https://www.raketerei.com)
Zum Jahresende habe ich mich mit Saskia
Worf (ManageMusik) und Ana Swartz (Tonstudio für
Frauen) zusammengesetzt, drei Mentorinnen aus der Musikbranche,
drei Perspektiven, ein gemeinsames Ziel: ehrlich hinschauen, was
Musikerinnen stärkt. Und was sie ausbremst. Wir haben das Jahr
nicht »revue passieren lassen«, sondern Learnings gesammelt,
beruflich wie privat. Und ziemlich schnell wurde klar: Es geht
selten um fehlende Motivation. Meist geht es um Strukturen,
Grenzen und Erlaubnis. Wir sprechen darüber, - warum Fokus
kein Egoismus ist, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt
wirksam zu sein - weshalb »bloß weil ich kann« nicht automatisch
»ich muss« heißt, und warum Nein-Sagen oft schwerer fällt als
gedacht - wie gut gemeinte
Förderstrukturen Eigenverantwortung ausbremsen können, wenn
Geld vergeben wird, ohne gleichzeitig Wissen zu Planung,
Kalkulation und langfristiger Strategie zu vermitteln - warum die
geringe Zahl von Produzentinnen reale Auswirkungen hat und wie
Abhängigkeit von Studios, Produzenten und Verträgen
Machtverhältnisse zementiert - weshalb die eigene Kunst zwar
emotional zentral ist, aber organisatorisch wie
ein Hobby behandelt wird und warum dieser Spagat müde
macht - warum Loslassen (von Projekten, Angeboten,
Erwartungen) manchmal der wichtigste Wachstumsschritt ist - und
wieso Kreativität, mentale Gesundheit und
Selbstführung keine »Extras« sind, sondern die Basis Am Ende
bleibt kein neues To-do, keine Checkliste, kein »Du müsstest nur
…«. Was bleibt, ist eine Verschiebung der Perspektive: weg von
Selbstvorwürfen, hin zu einem klareren Blick auf die Bedingungen,
unter denen Musik entsteht. Diese Folge macht klar, dass
Vorankommen nicht durch Aktionismus entsteht, sondern durch klare
Prioritäten und Strukturen. Und dass viele Blockaden nichts über
mangelnde Disziplin aussagen, sondern über fehlende Strukturen, zu
enge Erwartungen und zu wenig Raum für das Eigene. Vielleicht ist
das wichtigste Learning deshalb kein neues Konzept, sondern die
Erlaubnis, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Diese Folge ist
daher kein Push, sondern eine Einladung: innehalten, sortieren, neu
priorisieren. Wenn du gerade zwischen Busy-sein und Vorankommen
festhängst, lohnt sich das Hören. Saskia Worf von Manage Musik:
[managemusik.com](https://managemusik.com) Ana vom Tonstudio für
Frauen: [tonstudiofuerfrauen.de](https://tonstudiofuerfrauen.de)
Imke Machura von der RAKETEREI:
[www.raketerei.com](https://www.raketerei.com)
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