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28 Minuten
Du hast 800 Follower:innen und glaubst, Social Media lohnt sich für dich als Musikerin* erst mit mehr Reichweite? Nein. Auf Social Media geht es für dich nicht um Reichweite. Es geht um Konstanz. Es gibt einen Satz, den ich in fast jedem Kennenlerncall höre, sobald es um Social Media geht: »Imke, ich habe 800 Follower:innen. Ich brauche erst mal Reichweite, vorher lohnt sich das alles nicht.« Und direkt danach die Frage nach dem schnellsten Trick, der Reichweite bringt. Dieser Glaube an die große Zahl kostet Musikerinnen* Zeit, Geld und Kraft. Denn er lenkt den Blick weg von dem, was auf Social Media entstehen soll: Beziehung und eine (vielleicht künstlich?) hochgejagte Zahl füllt keinen Saal. In dieser Folge erkläre ich dir, warum du keine Influencerin* bist und keine werden musst, warum Social Media ein Marktplatz ist und kein Supermarkt und warum du auf Viralität kein Geschäft bauen kannst. Ich zeige dir die Reise des Fans, also die fünf Phasen, in denen aus einem kalten Kontakt ein warmer Fan wird. Und ich rechne dir vor, warum 500 Menschen in deinem Newsletter so viel einbringen können wie rund 165.000 Streams auf Spotify. Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: Reichweite ist für dich ein Mittel, kein Geschäftsmodell: Eine Influencerin* braucht viele Menschen, die kurz hinschauen. Du verkaufst Musik, Tickets und Merch und brauchst Menschen, die bleiben. Viralität ist ein Zufallstreffer, Konstanz ist planbar: Wer verlässlich auftaucht, wird wiedererkannt, und wer wiedererkannt wird, dem wird vertraut. Reichweite ist die Folge davon, nicht das Ziel. Dein Content wirkt nicht beliebig, weil dir Ideen fehlen, sondern weil die Haltung fehlt: Die meisten Musikerinnen* zeigen ihre Musik, bevor jemand weiß, wofür sie stehen. Die Reise des Fans beginnt bei deiner Haltung, deine Musik kommt erst danach. Willst du wissen, wann Social Media und Newsletter in deiner Release-Planung dran sind? Der Aufbau deiner Kanäle gehört an den Anfang, nicht ans Ende: neun Monate und mehr vor dem Release. In meinem zweiteiligen On-Demand-Training für 5 Euro bekommst du Schritt 1 der 4-3-1-RAKETEREI-Record-Release-Formel: deinen Release-Projektplan mit Vorlauf, klarem Zeitplan und festen Zwischenzielen. Hier geht es zum Training https://www.raketerei.com/landingpage-tripwire-in-4-3-1-schritten-zum-album-release-der-gehoert-wird-org/
33 Minuten
20.000 Euro in ein Album gesteckt, und dann hört es niemand. Liegt das an deiner Musik? Nein. Es liegt an der Reihenfolge. Ich sitze regelmäßig in Zoomcalls mit Musikerinnen*, die ihr fertiges Masterband in der Hand halten. 20.000 bis 30.000 Euro investiert, meistens eigenes Geld. Und dann die Frage an mich: Was muss ich tun, damit das Album in zwei Monaten erscheint und sich verkauft? Da muss ich dann leider antworten: »Es ist zu spät.« Warum? Nicht weil dir Talent fehlt, sondern die Reihenfolge. Die Planung einer Release nicht mit dem fertigen Masterband anfängt, sondern lange vor dem Entstehen deiner Musik. In knapp 15 Jahren Musikindustrie und über 500 begleiteten Releases fallen in diesen Gesprächen immer wieder dieselben vier Sätze, die das Ausmaß der Fehlplanung offenlegen: 1. »Ich bin noch nicht weit genug für einen Förderantrag.« 2. »Ich habe nicht genug Reichweite für ein Crowdfunding.« 3. »Das Label macht die Promo.« 4. »Am Releasetag verkaufe ich dann.« Ich nehme alle vier auseinander. Mit Zahlen: warum Förderanträge bis zu einem Jahr Vorlauf brauchen, warum Crowdfunding kein Betteln ist, sondern Fanfunding und Community-Aufbau, und warum an einem einzigen Releasefreitag 700.000 bis 850.000 Veröffentlichungen um Aufmerksamkeit konkurrieren. Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: Förderung ist kein Gütesiegel, sondern ein Finanzierungsinstrument: Das Fördersystem ist eine Treppe von kommunal über dein Bundesland bis zum Bund. Nicht der Fördertopf entscheidet, ob du weit genug bist. Deine Antragsfrist entscheidet, wann dein Album erscheinen kann. Eine Promotionagentur ist ein Keil in der Mitte, kein Dach über allem: Sie arbeitet drei Monate. Davor und danach greifen nur deine eigenen Kanäle, sonst hat die Promotion kein Becken, in das sie auslaufen kann. Der Releasetag ist kein Verkaufstag, sondern ein Stichtag für Medien, Vertrieb und Streamingdienste: Verkauft wird im Vorverkauf, auf Konzerten und über Monate. Nicht (nur) an dem einen Freitag. Hier geht es zum On-Demand-Training: https://www.raketerei.com/landingpage-tripwire-in-4-3-1-schritten-zum-album-release-der-gehoert-wird-org/
30 Minuten
Du suchst eine PR-Agentur für deinen Release und hast drei Angebote vor dir liegen. Entscheidest du dich für das mit den größten Namen im Portfolio? Bitte nicht. Und genau darum geht es in dieser Folge. Wenn du deinen Release planst, begegnet dir früher oder später dieser eine Satz, laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Die Agentur hat schon für die und die gearbeitet, dann kriegt sie das für mich auch hin.« Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit, Geld und Pressestimmen. Denn er schneidet genau das ab, was eigentlich passieren müsste: eine ehrliche Prüfung, ob diese Zusammenarbeit im Alltag trägt und nicht nur auf dem Papier gut aussieht. In dieser Folge erkläre ich dir, warum Referenzen kein Qualitätsbeweis sind, warum die Reaktionszeit im Erstkontakt der unterschätzteste Hinweis in der Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur ist und woran ich im Gespräch höre, ob jemand deine Musik wirklich verstanden hat. Ich nehme eine Musikerin* aus meinem Record Release Mentoring als Beispiel, deren Promoterin* kurz vor dem Release abgetaucht ist, und zeige dir, was Monate vorher schon sichtbar war (und warum niemand darüber spricht). Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: Referenzen sind kein Qualitätsbeweis, sondern eine Momentaufnahme: Frag nicht, was funktioniert hat, sondern wie gedacht und geplant wurde, bevor es funktioniert hat. Ein zäher Erstkontakt wird nicht besser, er wird teuer: Wenn du schon im Kennenlernen das Gefühl hast zu stören, wird sich das in der heißen Releasephase nicht drehen. Eine Agentur, die sich selbst nicht positionieren kann, positioniert auch dich nicht: Wer alles für alle anbietet, hat für dein Album keine eigene Erzählung. Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein — wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, deinen nächsten Release so zu planen, dass er auch Berichterstattung und Umsatz bringt.
24 Minuten
Du schreibst Booking-Mails, verschickst sie, telefonierst sogar hinterher und trotzdem kommt nichts zurück. Liegt es an deiner Musik? Nein. Und genau darum geht es in dieser Folge. Wenn du als Musikerin* Bühnen buchen willst, begegnet dir ständig dieser eine Gedanke, laut oder leise: »Ich tue so viel, und es kommt einfach nichts zurück.« Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit, Geld und Auftritte. Denn er behandelt Booking wie eine Aufgabe, die man abhakt, und schneidet damit genau das ab, was wirklich über ein Ja entscheidet: ein stimmiges Bild über alle deine Kanäle hinweg. In dieser Folge erkläre ich dir, warum Booking kein To-Do ist, sondern ein System, warum deine Booking-Mail nicht versagt, sondern zu früh kommt, und was Veranstalterinnen* wirklich brauchen, um Ja zu sagen. Ich nehme die drei häufigsten Booking-Fehler auseinander und zeige dir, was vor der Mail passieren muss, damit sie überhaupt zur Zusage führt. Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: Booking ist kein To-Do, sondern ein System: Veranstalterinnen* buchen keine abgehakte Aufgabe, sondern das stimmige Gesamtbild, das deine Mail, dein Profil, deine Website und dein Netzwerk gemeinsam zeichnen. Deine Booking-Mail versagt nicht, sie kommt zu früh: Erst wenn Positionierung dich einordbar, deine Kanäle dich vertraut und dein Netzwerk dich empfohlen machen, wird die Mail zum leichten letzten Schritt. Dein Booking-Problem ist kein Wissensproblem, sondern ein Strukturproblem: Dir fehlt nicht der nächste Tipp oder die nächste Vorlage, sondern Klarheit, deine Zahlen und ein Plan, der die Schritte in die richtige Reihenfolge bringt. Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein, wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, deine Zusagen konstant zu steigern.
31 Minuten
Du willst Musik machen, aber dein Alltag frisst dich auf? Dann fehlt dir nicht Disziplin, sondern ein System. In dieser Folge spreche ich mit Carolin Habekost, Expertin für agiles Selbstmanagement, über die Kopf-frei-Methode, mit der du Zeit für deine Musik gewinnst. Carolin bringt einen Satz mit, der hängen bleibt: »Selbstmanagement ist nur die 5-%-Strategie, die du brauchst, damit die anderen 95 % Kreativität und Selbstverwirklichung rauskommen können.« Genau andersherum, als die meisten denken: Struktur ist nicht der Feind deiner Kreativität, sie ist ihre Basis. Denn wer alle To-dos im Kopf trägt, bezahlt dafür mit Energie, Fokus und am Ende mit der eigenen Musik. Booking-Mails bleiben liegen, Releases verschieben sich, und abends bleibt das Gefühl: Ich müsste mehr schaffen. In dieser Folge erfährst du, warum klassische To-do-Listen dich frustrieren, wie du mit einem Braindump das Wollknäuel in deinem Kopf entwirrst, was hinter dem Prinzip Pull statt Push steckt und wie du als Musikerin* Zeitfenster für Booking, Schreiben und Proben findest, die zu deinem Biorhythmus passen. Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: Eine To-do-Liste ist kein Selbstmanagement: Die meisten Zeitmanagement-Methoden lösen nur ein einzelnes Problem. Die Kopf-frei-Methode ist ein vollständiges System — sammeln, filtern, entscheiden, abarbeiten, reflektieren. Pull statt Push: Du ziehst dir Aufgaben, statt sie dir vollzupacken. So siehst du am Ende des Tages, was du geschafft hast, und nicht, was liegen geblieben ist. Struktur schränkt dich nicht ein, sie befreit dich: 5 % kluge Organisation halten dir 95 % Raum für Kreativität und Selbstverwirklichung frei. Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein — wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, Strukturen aufzubauen, die dir Zeit für deine Musik freispielen.
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Über diesen Podcast

Hi! Ich bin Imke. Ich war als Bookerin sowie Promoterin und bin als Produkt- und Labelmanagerin seit über einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. 2017 gründete ich RAKETEREI – die größte und beliebteste Musikerinnen*-Community im deutschsprachigen Raum. Als Mentorin, Ideengeberin und Partnerin in Crime unterstütze ich Musikerinnen dabei, sich eine unabhängige, selbstbestimmte und profitable Karriere in der Musikbranche aufzubauen – mit einem klaren Mindest: Sichtbarkeit, Wertschätzung und faire Bezahlung. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen* in die Musikbranche – und für alle, die sich nicht (mehr) mit dem tradierten Bild vom »klassischen Musiker« zufriedengeben wollen. www.raketerei.com hallo@raketerei.com
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