§ 2: Legitimationsurkunde: Dieser Fehler kann dich vor Gericht alles kosten!
22 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Tag
Was passiert, wenn jemand ohne
Legitimationsurkunde vor einem Geschworenen-
oder Schöffengericht verteidigt?
Ein ganzes Strafverfahren wird nichtig.
Das Urteil wird aufgehoben.
Alles beginnt von vorne.
Genau das ist passiert – und wurde vom Oberster Gerichtshof
bestätigt.
In dieser Folge von Rechtcharmant sprechen wir
über einen echten Praxisfall und klären eine der
gefährlichsten Formalfragen für
Konzipient:innen:
Wer darf vor Gericht wirklich vertreten – und unter
welchen Voraussetzungen?
Was ist eine Legitimationsurkunde (LU)
überhaupt?
Große vs. kleine LU – wo liegt der
entscheidende Unterschied?
Wer darf vor einem Geschworenen- oder
Schöffengericht auftreten?
Warum eine fehlende oder falsche LU zur
Nichtigkeit führt
Welche Prüfpflichten Richter:innen haben
Typische Fehler bei Substitution &
Vertretung
Was Konzipient:innen vor ihrer ersten
Verhandlung unbedingt beachten müssen
Diese Folge ist Pflichtprogramm für:
Jus-Studierende
Rechtsanwaltsanwärter:innen / Konzipient:innen
Berufseinsteiger:innen im Strafrecht
alle, die nicht durch einen Formalfehler Karriere
oder Verfahren riskieren wollen
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Hard Facts zum Video:
️ § 15 RAO: Abs 2 = große LU / Abs 3 = kleine LU
️ AT-Geschworenengericht = 3 Richter + 8 Geschworene
️ Vollmachtskette als Substitut beachten —> Substitut des
Ausbildungsanwalts
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