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Stabswechsel im Rathaus und die Frage der Digitalisierung 2025 war
wohl das bedeutendste Jahr in der politischen und persönlichen
Laufbahn von Tristan Vitt, dem neuen Bürgermeister der Stadt
Siegen. Mit einem Wahlkrimi und einer knappen Mehrheit setzt er
sich Ende September in einer Stichwahl gegen den vorherigen
Amtsinhaber durch. Seit November ist er offiziell im Amt und sagt
über sich selbst, dass er sich schneller in seinem neuen Alltag
zurechtgefunden habe, als gedacht. Wir haben Bürgermeister Tristan
Vitt zum Jahresabschlussgespräch getroffen und klären in unserem
SZ-Podcast „Stadtleben“ auch, wie es für ihn und die Krönchenstadt
im neuen Jahr weiter geht. Mal eben einkaufen oder in einem
Restaurant in Siegen Essen gehen – das ist mittlerweile nicht mehr
so einfach wie zuvor. „Die Leute sprechen mich an, egal wo ich
gerade bin. Aber ich muss sagen, dass sie das alle sehr respektvoll
machen“, erklärt Tristan Vitt. In all den Monaten des Wahlkampfes
und den ersten Wochen des neuen Amtes habe er nie eine Art
Bedrohung oder Unhöflichkeit erlebt. Das habe ihn erstaunt, gibt er
zu. Lediglich ein einziges Mal habe ihn jemand beleidigt. „Die
Grundstimmung in der Siegener Bevölkerung ist mir gegenüber
positiv.“ In der neuen Folge von „Stadtleben – der SZ-Podcast aus
der Krönchenstadt“ sprechen Bürgermeister Tristan Vitt und
Moderatorin Chantal Kleinschmidt über die ersten Wochen im Amt,
schwierige und leichte Bürgermeisteraufgaben und Themensetzung.
„Die Digitalisierung ist für mich eines der Themen, die ich im
neuen Jahr dringend angehen möchte“, sagt er. Die Stadtverwaltung
hinke da etwas dem Zeitgeist nach. Aber auch Themen wie
Schulentwicklung, das alte Karstadt-Gebäude oder die Reaktivierung
brachliegender Gewerbeflächen sind auf seiner Agenda für 2026.
„Generell freue ich mich auf das neue Jahr, denn es werden viele
Augenblicke dabei sein, die ich zum ersten Mal machen darf.“
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„Stadtleben – Bürgermeister Tristan Vitt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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