#26 Skipper:in werden ist nicht schwer - Skipper:in sein dagegen… | Die Segelkneipe - Segeln, Meer und Geschichten

#26 Skipper:in werden ist nicht schwer - Skipper:in sein dagegen… | Die Segelkneipe - Segeln, Meer und Geschichten

1 Stunde 6 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten

Andreas und Elias graben tief in der Erinnerungsbilge: 2012 wurde
die Führerscheinfreigrenze von 5 auf 15 PS angehoben und
plötzlich konnten ganz neue Menschen ganz neue Dinge auf dem
Wasser anstellen. Und was heißt das eigentlich fürs Segeln?





Die beiden sprechen darüber, was man formal wirklich braucht
(SBF-Binnen, SBF-See) und was man damit tatsächlich kann. Wie
viel Erfahrung man als Crew sammeln sollte, bevor man selbst
vorne, äh achtern steht. Wie sie selbst zu Skippern geworden
sind. Und wie viel Rüstzeug, Mut und Realitätssinn es braucht, um
Verantwortung nicht nur zu wollen, sondern auch (er)tragen zu
können. 





Dazu: Warum an Bord keine Demokratie herrscht, warum
Skipper:innen nicht unerschütterlich sein müssen und wieso es
manchmal ein Segen ist, das Kommando wieder abzugeben.





Rubriken:


FuckUp: Als neuer Skipper perfekt
längsseits angelegt. Am nächsten Tag dann die Frage: Wie kommt
man jetzt wieder weg?


Hafenkino: „Brückenkino“ diesmal: Klaus
turnt ungesichert mit dem iPad auf dem Deckshaus herum, während
wir auf der Trogbrücke bei Magdeburg über (!) die Elbe fahren.





Kontakt: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠flaschenpost@segelkneipe.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


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By Nature. Sie wird unterstützt
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Kommentare (1)

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Andreassurf
Andreas vor 2 Monaten
Moin, man kann ja auch hier seinen Senf dazugeben. Zum Thema Sportbootführerschein ab 15 PS: Kann ich nur sagen: Unter 15 PS bzw. mit 8 PS hätte ich wahrscheinlich nicht mit dem Segeln angefangen. Diese 8 PS, die ich habe, sind absolut notwendig, um halbwegs sicher auf der Elbe mit meinem 23-Fuß-Segelboot navigieren zu können. Die Motorleistung hat mir schon gleich bei meinem allerersten Törn genutzt. Ich habe in Stade gekrant, ohne den Mast zu stellen. Bin ich dann nach Abbenfleth gefahren, unter Motor. Klar hatte ich mir schon die wichtigsten Regeln auf der Seewasserstraße angeschaut, wie ich mich im Moment verhalten soll. Und ich hatte mir auch eine App heruntergeladen, aber die Realität beim ersten Mal sah dann doch ganz anders aus als die Planung auf der Karte bzw. die Route in meiner Navigations‑App, die ich damals hatte. Dass das Fahrwasser vor dem Bützflether Hafen seinen Verlauf änderte und ich deshalb nicht neben dem Fahrwasser fuhr, führte dazu, dass mich die App mitten durch das Fahrwasser lotste. Bei dem Bützflether Hafen fehlen zum Teil die grünen Tonnen, weil die Seewasserstraße direkt am Hafen vorbeiführt. Das hatte ich damals so nicht kapiert. Auf jeden Fall hat mich die Motorleistung nach heftigem Hupen der Containerschiffe gerettet, um aus dem Fahrwasser herauszukommen. Das ist mir aber wirklich nur einmal passiert. Das zweite Fiasko war verkehrsrechtlich gesehen, als ich zum ersten Mal in der Ostsee gesegelt bin und von Kiel nach Fehmarn segeln wollte, aber in ein Schießgebiet gefahren bin. Ich wurde dann mehr oder weniger freundlich — eher weniger freundlich — darauf hingewiesen, dass ich hier nichts zu suchen habe. Ich hatte keine Ahnung. Das zum Thema: Soll man den Sportbootführerschein machen? Ja oder nein. Man kann schon vorher die Theorie lernen; ob sie nützlich ist, kommt aber auf die Situation an. Viel wichtiger wäre wohl gewesen, mich vorher mit jemandem zu unterhalten bzw. bei meiner allerersten Fahrt mit dem Boot einfach mal jemanden mitzunehmen, der sich auskennt. Aber nein, ich muss ja alles alleine lernen. Ansonsten kannte ich die allerwichtigsten theoretischen Regeln schon, aber zwischen Theorie und Praxis ist doch immer noch ein Unterschied. Skipper mit Besatzung war ich aber lange Zeit nicht, so mindestens eineinhalb Jahre. Ich bin öfter im Segelverein mit der erwachsenen Segelgruppe mit Jollen gesegelt. Piraten oder 470er fand ich doch sehr viel komplizierter zu handhaben als mein einfaches Einhand-Segelboot. Und es hatte seine Zeit gedauert bevor ich verantwortlich war.

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