Wenn Literatur längst ausgestorbene Tiere zu neuem Leben erweckt

Wenn Literatur längst ausgestorbene Tiere zu neuem Leben erweckt

Ausgestorben, aber trotzdem quicklebendig – sind die Tiere und Pflanzen in Matthias Jüglers aktuellem Buch «Wir dachten, wir könnten fliegen». Der Kulturplatz Talk zeigt, wie seine kluge Aufgabenstellung an ausgewählte Lieblings-Autorinnen und Autoren ...
29 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Ausgestorben, aber trotzdem quicklebendig – sind die Tiere und
Pflanzen in Matthias Jüglers aktuellem Buch «Wir dachten, wir
könnten fliegen». Der Kulturplatz Talk zeigt, wie seine kluge
Aufgabenstellung an ausgewählte Lieblings-Autorinnen und Autoren zu
überraschender, erhellender Literatur führte. Wer T.C. Boyle, Kim
de l’Horizon, Caroline Wahl und 16 weitere renommierte Autorinnen
und Autoren für ein Buch versammeln will, braucht eine richtig gute
Idee. Der deutsche Schriftsteller Matthias Jügler hatte eine. Er
wünschte sich von seinen Lieblingskolleginnen und -kollegen eine
Geschichte über ausgestorbene Tiere und Pflanzen. Dazu stellte er
eine Bedingung: Appelle, beispielsweise zur Reduktion des
Fleischkonsums, erklärte er als unerwünscht. Die Vorgabe wurde
ernst genommen und der Impulsgeber Matthias Jügler reich beschenkt.
Was die Kraft und die literarischen Qualitäten der 19 Geschichten
ausmacht, davon erzählt SRF-Literaturredaktorin Franziska
Hirsbrunner im Kulturplatz Talk bei Barbara B. Peter. Sie wird
nebst einzelnen ausgewählten Geschichten auch den Herausgeber und
seine Absicht mit dem Buch vorstellen. Buchhinweis: Wir dachten,
wir könnten fliegen. 19 Geschichten über den Verlust der Arten und
die Kraft der Literatur. Herausgegeben von Matthias Jügler. Mit
Illustrationen von Barbara Dziadosz. 2025. Penguin Verlag.

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