Israel bleibt ESC-Teilnehmer, vier Länder boykottieren die Show

Israel bleibt ESC-Teilnehmer, vier Länder boykottieren die Show

50 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Eine Entscheidung ist gefallen: Israel nimmt 2026 am Eurovision
Song Contest in Wien teil. Das ist ein Ergebnis der
EBU-Generalversammlung. Vier Länder haben daraufhin - wie zuvor
angekündigt - ihre Teilnahme am ESC abgesagt. Bei der
Mitgliederversammlung der Europäischen Rundfunkunion in Genf wurde
allerdings über die Israel-Frage gar nicht direkt abgestimmt.
Stattdessen räumte die EBU dieses Voting mit einem anderen ab.
Dadurch, dass eine Mehrheit der Länder neuen Votingregeln für den
ESC zugestimmt hat, voteten sie gleichzeitig dafür, dass es
überhaupt nicht zur Kampf-Abstimmung über Israel kommt.

Damit bleibt Israel auch 2026 ESC-Land. Für die traditionsreichen
Teilnehmer Spanien, Niederlande, Irland und Slowenien gilt das aber
nicht. Sie setzen mindestens ein Jahr lang aus. Marcel Stober und
Thomas Mohr haben das EBU-Voting genau verfolgt und sprechen mit
ihren Gästen über die Ergebnisse und die Bedeutung dieser
Entscheidung. Ist der ESC wirklich bald am Ende? Oder sind diese
vier Absagen gut verkraftbar? Zu Gast sind Arne Bartram aus dem
ARD-Studio Stockholm, der die tendenziell Israel-kritischen
nordischen Länder im Blick hat, und Marc Dugge vom Bayerischen
Rundfunk, ehemals Korrespondent in Madrid und zweimaliger
Radio-Reporter beim ESC.

Moderation: Marcel Stober und Thomas Mohr
Gäste: Arne Bartram, Marc Dugge
Mit Beiträgen von: Kathrin Hondl, Gabi Biesinger, Ivo
Marusczyk

Eine Produktion des NDR.

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