Das Eisbär-Genom

Das Eisbär-Genom

Früher hielt man die Eisbären für eine Abzweigung der Braunbären. Jetzt wurde durch Untersuchung des vollständigen Genoms der Eisbären festgestellt, dass beide Arten sich parallel spezialisiert haben.
24 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Monaten
Früher hielt man die Eisbären für eine Abzweigung der Braunbären,
die vor 150.000 Jahren stattgefunden haben sollte. Jetzt wurde
durch Untersuchung des vollständigen Genoms der Eisbären
festgestellt, dass beide Arten sich parallel, gleichzeitig, und
zwar seit 600.000 Jahren spezialisiert haben. Die Könige des
Nordpols tragen also nicht nur gewaltige Fettmassen an ihrem
Körper, sondern besitzen auch eine gewaltige Erfahrungsmasse in
ihren Genen, die am Überlebenskampf im Eis so geschult ist. Haben
sie deshalb eine Chance, heute als Gattung die Klimaveränderungen
und die zerstörerische Begegnung mit dem Menschen zu überleben? Wie
weit reichen die Auswege? Wie lebt dieses "größte Landraubtier der
Erde" in seiner täglichen Praxis? Prof. Dr. Axel Janke,
Evolutionsgenetiker an der Universität Frankfurt/Main, ist Experte
für das Eisbärengenom. Die Einbrüche in das Habitat der Bären
erfolgen derzeit zu plötzlich. Es ist deshalb nicht sicher, dass
der Erfahrungsschatz der vergangenen 600.000 Jahre ausreicht, um
der Gefahr des 21. Jahrhunderts die Stirn zu bieten.

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