Einhundertzweiundneunzig Tage – Vom Sterben der Eltern

Einhundertzweiundneunzig Tage – Vom Sterben der Eltern

vor 7 Monaten
Der Autor Lorenz Hoffmann erlebt mit Mitte Vierzig, womit sich viele in diesem Alter konfrontiert sehen: Ein Elternteil wird krank und pflegebedürftig – und plötzlich geht es um letzte Dinge.
55 Minuten
0
0 0 0

Beschreibung

vor 7 Monaten
Ein Tumor in der rechten Hälfte der Lunge, bösartig und nicht
operabel. Buchstäblich am Sterbebett der Mutter erfährt der Autor,
dass auch sein Vater nur noch kurze Zeit zu leben haben wird.
192 Tage bleiben vom Tod der Mutter bis zum Tod des
Vaters. Beide sterben an Krebs, beide zu Hause in der eigenen
Wohnung. Und beide begleitet der Autor in ihren letzten
Lebenstagen. Aus radikal subjektiver Perspektive erzählt er von
einem halben Jahr, in dem Ängste, Hoffnung, Liebe, Verzweiflung und
Trauer einander überlagern. Er erzählt, wie sich in dieser Zeit die
Beziehung zu seinen Eltern wandelt, von der Intimität und vom Elend
des Sterbens, der Schwierigkeit sich zu verabschieden und vom Glück
intensiv erfahrener Nähe.

Feature von Lorenz Hoffmann
Sprecher: Lorenz Hoffmann., Petra Hartung, Christian Gutowski,
Matthias Hummitzsch, Linus Vockert, Corinna Waldbauer
Schnitt: Christian Grund
Ton: Holger Kliemchen
Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2022
15
15
Close