Proteste gegen Vucic - wie das Regime brutal zurückschlägt
28 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Monaten
In Serbiens jüngster Innenpolitik gibt es eine markante Zäsur: Den
Einsturz des Bahnhofsvordachs in Novi Sad am 1. November
vergangenen Jahres: 16 Menschen kamen diesem Tag ums Leben,
begraben unter den Trümmern eines tief liegenden Vordachs. Der
Bahnhof in Novi Sad war erst wenige Monate zuvor nach dreijährigen
Renovierungsarbeiten wieder in Betrieb genommen worden - wobei das
Vordach nicht erneut worden war. Seitdem protestieren immer mehr
Menschen gegen das Herrschaftssystem von Staatspräsident Aleksandar
Vučić . Der Dacheinsturz wurde zum tragischen Symbol der weit
verbreiteten Korruption in Serbien. Die Verantwortlichen müssten
zur Rechenschaft gezogen werden. Die Proteste gegen Vučić lange
Zeit blieben lange Zeit friedliche. Im Sommer gab es aber zunehmend
Gewalt. Gewalt, die vor allem im August zunächst von gewalttätigen
Anhängern und Parteifunktionären Vučićs mehrfach provoziert war.
Gleichzeitig hat der Regierungschef ein konsequentes Handeln des
Staates angekündigt. Die Proteste fordern vorgezogene
Parlamentswahlen. Vučić und seine Regierungspartei SNS lehnen das
ab. Sie diskreditieren die Menschen auf der Straße wahlweise als
Terroristen oder vom Ausland gesteuert. Die Gewalt hat die Proteste
aber nicht abflauen lassen, im Gegenteil. Das Thema bewegt viele in
Serbien weiterhin. Seitdem ist die Situation im Land festgefahren
als vorher. Es wirft die Frage auf: Wo steht Serbien gerade?
ARD-Südosteuropa Korrespondent David Freches berichtet.
Einsturz des Bahnhofsvordachs in Novi Sad am 1. November
vergangenen Jahres: 16 Menschen kamen diesem Tag ums Leben,
begraben unter den Trümmern eines tief liegenden Vordachs. Der
Bahnhof in Novi Sad war erst wenige Monate zuvor nach dreijährigen
Renovierungsarbeiten wieder in Betrieb genommen worden - wobei das
Vordach nicht erneut worden war. Seitdem protestieren immer mehr
Menschen gegen das Herrschaftssystem von Staatspräsident Aleksandar
Vučić . Der Dacheinsturz wurde zum tragischen Symbol der weit
verbreiteten Korruption in Serbien. Die Verantwortlichen müssten
zur Rechenschaft gezogen werden. Die Proteste gegen Vučić lange
Zeit blieben lange Zeit friedliche. Im Sommer gab es aber zunehmend
Gewalt. Gewalt, die vor allem im August zunächst von gewalttätigen
Anhängern und Parteifunktionären Vučićs mehrfach provoziert war.
Gleichzeitig hat der Regierungschef ein konsequentes Handeln des
Staates angekündigt. Die Proteste fordern vorgezogene
Parlamentswahlen. Vučić und seine Regierungspartei SNS lehnen das
ab. Sie diskreditieren die Menschen auf der Straße wahlweise als
Terroristen oder vom Ausland gesteuert. Die Gewalt hat die Proteste
aber nicht abflauen lassen, im Gegenteil. Das Thema bewegt viele in
Serbien weiterhin. Seitdem ist die Situation im Land festgefahren
als vorher. Es wirft die Frage auf: Wo steht Serbien gerade?
ARD-Südosteuropa Korrespondent David Freches berichtet.
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