Nobelpreisträgerin kritisiert Bundesregierung für Gespräche mit Taliban: Ist der Vorwurf gerechtfertigt?

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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...

Beschreibung

vor 4 Monaten
Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, deren Memoiren
"Finding My Way", heute erscheinen, hat sich in einem Interview mit
dem Spiegel empört über die deutsche Politik gegenüber den Taliban
geäußert. Anfang Oktober hatten Mitarbeiter des
Bundesinnenministeriums in Kabul mit der Taliban-Regierung über
Abschiebungen nach Afghanistan gesprochen. In dem Interview sprach
die Frauenrechtsaktivistin, die als 15-jährige bei einem Attentat
der Taliban selbst schwer verletzt worden war, über die
systematische Unterdrückung afghanischer Frauen und warf der
Bundesregierung vor, durch die Normalisierung der Beziehung zu den
Taliban die Unterdrückung von Frauen zu normalisieren: "Das ist ein
Fehler, das ist Verrat, das ist Heuchelei. Für mich ist es das
Wichtigste, mich gegen Ungerechtigkeit zu wehren. Und ich hoffe,
dass Deutschland sich nicht scheut, das auch zu tun." Wir fragen
unsere Kommentatorin, die Schriftstellerin Nora Bossong: Sind die
Vorwürfe von Malala Yousafzai gerechtfertigt?

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