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Beschreibung
vor 6 Monaten
In dieser Folge sprechen Michi und Moritz über das Mutterkorn,
einen parasitären Pilz, der sich durch die Ähren von Roggen frisst
und dabei nicht nur Jahrhunderte der Medizingeschichte, sondern
auch religiöse Vorstellungen, Hungersnöte und Hexenverfolgungen
geprägt hat. Im Mittelalter sorgte das verseuchte Getreide immer
wieder für Massenerkrankungen, Halluzinationen, Abgänge, Krämpfe
und Tod, bekannt als „Antoniusfeuer“ oder Ergotismus. Gleichzeitig
wurde das Mutterkorn von frühen Hebammen und später der
Pharmaindustrie wegen seiner wehenfördernden Eigenschaften genutzt.
Michi und Moritz werfen einen Blick auf die historischen
Auswirkungen, diskutieren den kulturellen Umgang mit den
Mutterkornvergiftungen und zeigen, wie dieser sonderbare Pilz vom
dämonisierten Naturphänomen zur Grundlage für moderne Medikamente
und sogar zur Synthese von LSD wurde. Eine Folge über ein
Naturprodukt, das buchstäblich zwischen Leben und Tod stand.
einen parasitären Pilz, der sich durch die Ähren von Roggen frisst
und dabei nicht nur Jahrhunderte der Medizingeschichte, sondern
auch religiöse Vorstellungen, Hungersnöte und Hexenverfolgungen
geprägt hat. Im Mittelalter sorgte das verseuchte Getreide immer
wieder für Massenerkrankungen, Halluzinationen, Abgänge, Krämpfe
und Tod, bekannt als „Antoniusfeuer“ oder Ergotismus. Gleichzeitig
wurde das Mutterkorn von frühen Hebammen und später der
Pharmaindustrie wegen seiner wehenfördernden Eigenschaften genutzt.
Michi und Moritz werfen einen Blick auf die historischen
Auswirkungen, diskutieren den kulturellen Umgang mit den
Mutterkornvergiftungen und zeigen, wie dieser sonderbare Pilz vom
dämonisierten Naturphänomen zur Grundlage für moderne Medikamente
und sogar zur Synthese von LSD wurde. Eine Folge über ein
Naturprodukt, das buchstäblich zwischen Leben und Tod stand.
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