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  4. #1405 Inside Wirtschaft - Tino Leukhardt: „Goldpreis ist ein Indiz dafür, wie schlecht es dem Geldsystem geht"
Der Goldpreis springt voN Rekord zu Rekord. „Als Edelmetallhändler
sehe ich das mit einem lachenden und weinenden Auge. Das Lachende
ist, dass mir jede Menge Zuspruch von den Menschen entgegenkommt.
Das Weinende ist, dass das auch einen Grund hat. Der Grund ist die
aktuelle Situation, die nachdenklich macht. Unabhängig von der
Situation gehört Gold schon immer in jedes Portfolio. Der Preis ist
nur der Ausdruck, wie schlimm es gerade ist, aber für einen
Einstieg ist es nie zu spät", sagt Tino Leukhardt von der
Metallorum GmbH. Im Interview erklärt der Edelmetallexperte weiter:
„Gold ist ein Wertspeicher, der seinen Wert behält, aber seinen
Preis verändert. Und der Preis ist das Indiz dafür, wie schlecht es
dem Geldsystem geht. Und da der Preis noch nie so hoch war, wissen
wir, dass das Geldsystem an allen Ecken und Enden krankt. Ich halte
mich bei Prognosen immer eher zurück, aber bei 4.000 Dollar pro
Unze stimmte ich zu. Selbst bei 5.000 Dollar. Die letzten Wochen
haben gezeigt, dass das nicht unrealistisch bis Ende des Jahres
ist, diese Marke zu erreichen. Dass dann eventuell ein paar
Rücksetzer kommen, ist durchaus realistisch. Und bei Silber ist
eigentlich noch mehr Potenzial als bei Gold. Da empfehle ich eine
Einlagerung im Zollfreilager wegen der Kosten. Auch da sehe ich die
50 Dollar pro Unze bald fallen." Alle Informationen und Termine im
Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf
https://metallorum.de
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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