Flucht über das Meer - Zehn Jahre zivile Seenotrettung im Mittelmeer
1 Stunde 2 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
Vor gut einem Jahrzehnt machen sich tausende Menschen aus Afrika
auf den Weg in Richtung Europa - Menschen, die vor Kriegen und
Armut aus ihrer Heimat fliehen. Über das Mittelmeer wollen sie in
die sicheren Häfen im Norden. Schlepper nehmen ihnen das letzte
Geld ab und setzen sie in oft nicht seetaugliche Boote. Viele
hundert Flüchtlinge ertrinken, weil die Boote das rettende Ufer
nicht erreichen. Andere werden von den privaten Seenotrettern
aufgefischt. Und auch die Besatzungen der Handelsschiffe nehmen
immer wieder Flüchtlinge in Seenot an Bord.
Das Hamburger Hafenkonzert blickt zurück auf die Flüchtlingskrise
2015. Wie war die Lage damals vor Ort? Und wie sieht es heute aus?
Das erzählen Seenotretter, Ärzte, Psychologen und Diakone. Es geht
um Rettungseinsätze, politische Auseinandersetzungen, Traumata und
Hoffnungen – und die Frage: Welche Verantwortung trägt Europa an
dieser Situation?
Zu hören sind u. a.:
• Ingo Werth – Kapitän, Seenotretter der ersten Stunde und
Gründungsmitglied von "Sea-Watch" und "RESQSHIP e.V."
• Carola Rackete – Kapitänin der "Sea-Watch 3"
• Mattea Weihe – Übersetzerin und Sea-Watch-Einsatzleiterin
• Prof. Alexander Proelß – Seerechtsexperte, Universität
Hamburg
• Prof. Ingo Schäfer – Leiter von Centra, dem Zentrum für
traumatisierte Geflüchtete des Universitätsklinikums
Hamburg-Eppendorf (UKE)
• Fiete Sturm – Seemannsdiakon, Seemannsmission Altona
• Kirsten Fehrs – Bischöfin in Hamburg und Lübeck, stellvertretende
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
• Walid – junger Geflüchteter aus Gaza, heute in Ausbildung in
Hamburg
• Christoph Ploß – Maritimer Koordinator der Bundesregierung
Mehr Informationen zum Hamburger Hafenkonzert unter
ndr.de/hafenkonzert
auf den Weg in Richtung Europa - Menschen, die vor Kriegen und
Armut aus ihrer Heimat fliehen. Über das Mittelmeer wollen sie in
die sicheren Häfen im Norden. Schlepper nehmen ihnen das letzte
Geld ab und setzen sie in oft nicht seetaugliche Boote. Viele
hundert Flüchtlinge ertrinken, weil die Boote das rettende Ufer
nicht erreichen. Andere werden von den privaten Seenotrettern
aufgefischt. Und auch die Besatzungen der Handelsschiffe nehmen
immer wieder Flüchtlinge in Seenot an Bord.
Das Hamburger Hafenkonzert blickt zurück auf die Flüchtlingskrise
2015. Wie war die Lage damals vor Ort? Und wie sieht es heute aus?
Das erzählen Seenotretter, Ärzte, Psychologen und Diakone. Es geht
um Rettungseinsätze, politische Auseinandersetzungen, Traumata und
Hoffnungen – und die Frage: Welche Verantwortung trägt Europa an
dieser Situation?
Zu hören sind u. a.:
• Ingo Werth – Kapitän, Seenotretter der ersten Stunde und
Gründungsmitglied von "Sea-Watch" und "RESQSHIP e.V."
• Carola Rackete – Kapitänin der "Sea-Watch 3"
• Mattea Weihe – Übersetzerin und Sea-Watch-Einsatzleiterin
• Prof. Alexander Proelß – Seerechtsexperte, Universität
Hamburg
• Prof. Ingo Schäfer – Leiter von Centra, dem Zentrum für
traumatisierte Geflüchtete des Universitätsklinikums
Hamburg-Eppendorf (UKE)
• Fiete Sturm – Seemannsdiakon, Seemannsmission Altona
• Kirsten Fehrs – Bischöfin in Hamburg und Lübeck, stellvertretende
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
• Walid – junger Geflüchteter aus Gaza, heute in Ausbildung in
Hamburg
• Christoph Ploß – Maritimer Koordinator der Bundesregierung
Mehr Informationen zum Hamburger Hafenkonzert unter
ndr.de/hafenkonzert
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