Ruhrsagen - Von Ruhrort bis Ruhrkopf (Buch)

Ruhrsagen - Von Ruhrort bis Ruhrkopf (Buch)

vor 20 Jahren
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Beschreibung

vor 20 Jahren

Der Hattinger Dirk Sondermann sammelt Sagen. Mit seinem neuesten
Werk "Ruhrsagen - Von Ruhrort bis Ruhrkopf" hat er nun ein fast
einmaliges Werk auf den Markt gebracht. Er hat eine
Sagen-Sammlung erstellt, die sagenhaftes von Duisburg-Ruhrort bis
zur Ruhrquelle nahe Winterberg zu berichten weiß. Eine solche
Sagensammlung hat es zuletzt 1922 gegeben. Im Podcast stellt Dirk
Sondermann seine Arbeit als Sagenforscher vor.


Tatsächlich sind Sagen im Ruhrgebiet vornehmlich mündlich
überliefert worden. Bis zum heutigen Tag. „Daher hat es auch erst
ein Buch gegeben, dass sich wirklich mit dem Ruhrgebiet in seiner
Gesamtheit als Sagenland befasst hat.“ Und das kam, wie bereits
erwähnt, bereits vor 83 Jahren auf den Markt.


Dass die Sagenforschung im Ruhrgebiet vielleicht nicht in den
Kinderschuhen stecken mag, allerdings auch noch nicht über
Teenageralter hinaus ist, dafür hat Dirk Sondermann eine einfache
Erklärung:


„Wir sind zu 80 Prozent die Nachfahren von Einwanderern. Und in
den Zeiten der Industriealisierung hatten die Menschen etwas
anderes zu tun als sich um den Sagenschatz der Region zu kümmern,
in der sie zum Arbeiten gekommen waren – vor allem wenn man
bedenkt, dass viele eigentlich irgendwann in ihre Heimat
zurückkehren wollten.“


Natürlich spielt seine Heimatsstadt Hattingen in seinem Buch eine
nicht unwichtige Rolle. Seine Reise durch Hattingen beginnt am
Horkenstein in Niederwenigern, wo der Teufel einst vorbeigeschaut
haben soll. Aber auch aus Witten, Gevelsberg, Wetter und Herdecke
als weitere Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises weiß er viel
Sagenhaftes zu berichten.
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